Zepter der Kophtanim

Zepter der Kophtanim

Beitragvon donmanolito » Dienstag 8. Januar 2013, 17:36

Hallo

Mal ne Frage zum Zepter der Kophtanim. Die Macht des Zepters ist ja fast überall davon abhängig wie viele pASP schon im Zepter gespeichert sind. Wenn man jetzt nen SC oder NSC erstellt wie soll man das mit den Vorbesitzern und den gespeicherten pASP bzw gespeicherten Ritualen halten? Es einfach als ganz neues Zepter behandeln oder ne BB Regelung nutzen und wenn ja an was orientiert man sich dann damit es nicht zu mächtig wird? Oder hab ich das falsch verstanden und es ist nicht so das pASP und Rituale bei behalten werden?
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Re: Zepter der Kophtanim

Beitragvon Cifer » Dienstag 8. Januar 2013, 17:39

Das ist relativ simpel: Es gibt den Vorteil Ererbtes Szepter, in den man GP für gespeicherte pAsP der Vorgänger investieren kann. Hat man den Vorteil nicht, ist das Szepter neu.
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Re: Zepter der Kophtanim

Beitragvon Simon » Donnerstag 10. Januar 2013, 16:13

Zu dem Szepter der Kophtanim hatte ich mir vor längerer Zeit ein paar Hausregeln für offiziell unausgearbeitete, unberücksichtigte Bereiche und Fragen ausgedacht, bin dabei jedoch soweit wie nur möglich bei den offiziellen Setzungen verblieben. Vielleicht kannst du sie gebrauchen.



Das Szepter der Kophtanim

Pro pAsP aus dem Vorteil "Ererbtes Szepter", d. h. pro pAsP des Szepters über dem ersten pAsP, existierte ein Vorbesitzer, welcher das Ritual "Vermächtnis der Kophtanim" durchführte. Anders ausgedrückt, ist die Anzahl relevanter Vorbesitzer gleich den pAsP des Szepters -1.

Soll nun nicht alles relativ willkürlich von der SL entschieden werden, schlage ich, basierend auf diesem regeltechnischen Umstand und der Beschreibung des Rituals "Vermächtnis der Kophtanim", vor:


- AsP der Artefaktseele = (pAsP-1)*(10+1W20) AsP; jeder Vorbesitzer besaß zwischen 30 und 90 pAsP, von welchen er 1/3 dem Artefakt opferte. Optional können auch die geopferten AsP für jeden Vorbesitzer separat zu 10+1W20 AsP ausgewürfelt oder einfach mit 20 AsP festgesetzt werden.
Sollte der aktuelle Besitzer das Ritual "Die Kraft der Kophtanim" einsetzen, stammt ein Teil dieser AsP, nämlich die zusätzlichen, über die regulären 5 AsP hinausgehenden (pAsP-1)*5 AsP, direkt aus dem Vorrat der Arefaktseele. AsP, welche der Besitzer bereits ausgegeben hat, stehen der Artefaktseele folglich nicht mehr zur Verfügung und auch umgekehrt gilt Analoges.


- Zur Bestimmung der schlechten Eigenschaften der Artefaktseele wird (pAsP-1) mal auf folgende Tabelle mit 2W20 gewürfelt:

2-3 Geiz
4-5 Impulsiv
6-8 Neugier
9-11 Verwöhnt
12-15 Jähzorn
16-18 Eitelkeit
19-23 Arroganz
24-26 Größenwahn
27-30 Rachsucht
31-33 Herrschsucht
34-36 Goldgier
37-38 Vorurteile gegen passende Randgruppe
39-40 Angst vor (bspw. 1W6: 1 Echsen, 2 Dunkelheit, 3 göttliches Wirken, 4 dämonische Mächte, 5 Insekten, 6 Antimagie; oder frei wählen)

Der Wert einer einmal ausgewürfelten schlechten Eigenschaft beträgt 2+1W3, liegt folglich zwischen 3 und 5. Sollte dieselbe schlechte Eigenschaft erneut gewürfelt werden, steigt jedes mal der Wert um +2 bis auf ein Maximum von 14. Haben z. B. zwei Vorbesitzer ihre Arroganz an das Szepter weitergegeben, besitzt die Artefaktseele eine Arroganz von 2+2+1W3.


- Die Basiseigenschaften der Artefaktseele, d. h. MU, KL, IN und CH betragen jeweils 9+1W3. Hinzu kommen je Vorbesitzer entsprechende Punkte. Erneut wird (pAsP-1) mal mit 2W20 gewürfelt:

2-15 KL
16-21 CH
22-27 MU
28-40 IN

Jede gewürfelte Eigenschaft steigt um 3 Punkte an, eventuell auch mehrfach, jedoch insgesamt nicht über 19 hinaus. Falls eine Probe, bspw. auf einen Zauber, körperliche Eigenschaften benötigt, gilt analog zu den Regeln der Traumgänger (siehe WdZ Seite 71):

MU = KK
IN = GE
KL = FF
CH = KO


- Die Zauber werden ebenfalls durch das Würfeln mit 2W20 bestimmt:

2-15 Der Zauber besitzt Verfügbarkeit 7
16-20 Der Zauber besitzt Verfügbarkeit 6
21-24 Der Zauber besitzt Verfügbarkeit 5
25-28 Der Zauber besitzt Verfügbarkeit 4
29-33 Der Zauber besitzt Verfügbarkeit 3
34-40 Der Zauber besitzt Verfügbarkeit 2

Der genaue Zauber wird anschließend anhand der Auflistung auf Seite 33 in "Ordnung und Chaos" bestimmt. Sollte z. B. ein Zauber der Verfügbarkeit 7 ausgewürfelt werden, folgt anschließend der Wurf auf 1W6 mit:

1-2 Horriphobus
3-4 Invocatio Minor
5-6 Manifesto

Der ZfW beträgt "Verbreitung" + 1W10. Sollten mehrere Vorgänger denselben Zauber hinterlassen, gilt der höchste Wert, welcher zudem um +2 je Vorgänger mit diesem Zauber erhöht wird. Sollte z. B. ein Vorgänger den Bösen Blick mit ZfW = 5 + 1W10 = 11 und ein zweiter mit ZfW = 5 + 1W10 = 12 hinterlassen, beträgt der ZfW schließlich 12+2 = 14. Der maximale ZfW beträgt 22. Aktiv nutzen kann die Artefaktseele jedoch nur einen ZfW von maximal "höchste beteiligte Eigenschaft +3". Außerdem erfordern einige Zauber eventuell Handlungen und Vorbereitungen, welche der Artefaktseele die Ausführung erschweren oder gar unmöglich machen. Allerdings könnte sie eventuell dennoch als Lehrmeister fungieren.


- Die Magieresistenz der Artefaktseele berechnet sich gemäß: (MU+KL+CH)/5 + pAsP des Szepters.


- Talente und ähnliches würde ich nicht vergeben, sondern nach freiem Ermessen über eine Eigenschaftsprobe abhandeln. Einige Talente, bspw. Athletik, können eventuell gar nicht aktiv verwendet werden.


- (pAsP-1)/2 mal wird mit dem 1W20 auf einen Wert von (pAsP+5) gewürfelt. Für jeden Erfolg verfügt das Szepter entweder über einen magischen Nebeneffekt (siehe SRD S. 21 oder WdA S. 103) oder eine optionale Eigenschaft (siehe SRD S. 18 oder WdA S. 96-97), über welche allein die Artefaktseele gebietet und vorzugsweise auszuwürfeln ist.



Anmerkungen:
Sollten entsprechende Würfel nicht verfügbar sein, gilt, dass 1W3 = 1W6/2 (echt runden) und 1W10 = 1W20/2 (echt runden).
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Re: Zepter der Kophtanim

Beitragvon Hugo Eichinger » Donnerstag 27. Juni 2013, 16:45

Moin Simon,

ich habe jetzt erstmals den Regelvorschlag von dir angewendet und bin damit recht zufrieden. Daher danke.

LG,
Der Hugo
Spielst du schon oder regelst du noch ?
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Re: Zepter der Kophtanim

Beitragvon Simon » Mittwoch 10. Juli 2013, 21:36

Keine Ursache :)
Falls du Verbesserungsvorschläge, z. B. aufgrund von Spielpraxis, hast, wäre es schön, diese anzumerken.
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Re: Zepter der Kophtanim

Beitragvon trollkongen » Dienstag 8. April 2014, 14:28

Andere Frage:

Bezieht sich der Szepter-Zauber "Herrscher der Ifritiim" nur auf ganz konkrete Dämonenbeschwörungen? Oder auch auf Untote via "Totes handle" oder "Skelettarius"? Immerhin fallen beide Zauber unter die Merkmale "Beschwörung" und "Dämonisch", das heißt, es wird da dämonischer "Geist" in die toten Körper gerufen. Und rein technisch läuft eine Untotenerhebung ja auch wie eine Beschwörung ab, inklusive Beschwörungs- und Beherrschungsprobe.

Das macht das Ritual natürlich ziemlich stark. Wobei das Elementar-Gegenstück ja auch nicht von schlechten Eltern ist, zumal Elementare generell etwas praktischer daherkommen.
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Re: Zepter der Kophtanim

Beitragvon Wanderer » Montag 9. Juni 2014, 18:41

Würde ich nur auf Wesenbeschwörung von Dämonen anwenden. Wenn du über diesen Weg Untote erhebst, müsste es gehen.
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Re: Zepter der Kophtanim

Beitragvon aeq » Dienstag 5. August 2014, 11:16

trollkongen hat geschrieben:Andere Frage:

Bezieht sich der Szepter-Zauber "Herrscher der Ifritiim" nur auf ganz konkrete Dämonenbeschwörungen? Oder auch auf Untote via "Totes handle" oder "Skelettarius"? Immerhin fallen beide Zauber unter die Merkmale "Beschwörung" und "Dämonisch", das heißt, es wird da dämonischer "Geist" in die toten Körper gerufen. Und rein technisch läuft eine Untotenerhebung ja auch wie eine Beschwörung ab, inklusive Beschwörungs- und Beherrschungsprobe.

Das macht das Ritual natürlich ziemlich stark. Wobei das Elementar-Gegenstück ja auch nicht von schlechten Eltern ist, zumal Elementare generell etwas praktischer daherkommen.


Wenn man der Logik folgt, müsste es ja eigentlich auch für den Golembau via STEIN WANDLE gelten und das wäre wohl explizit erwähnt worden. In diesem Sinne gehe ich davon, aus dass nur die direkt erwähnten Kreaturen erleichtert kontrolliert werden können.
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Re: Zepter der Kophtanim

Beitragvon Sahiloran » Dienstag 7. Oktober 2014, 07:17

Hallo,

beim lesen der Zepter ist mir eine Diskrepanz zwischen der Bindung und dem Vermächnis aufgefallen. Laut ersterem Ritual werden beide Punkt für die pAsP der Nachfolger berechnet. Laut letzterem Ritual nur die des Vermächnis. Praktisch bedeutet dies schon eine Verdopplung der pAsP für die Wirkungen. Laut offizieller Errata in der Wiki wird dazu nix gesagt. Hat jemand inzwischen eine offizielle Aussage, ob das geklärt ist?
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Re: Zepter der Kophtanim

Beitragvon Simon » Dienstag 7. Oktober 2014, 08:50

Ich fragte damals einen der Beteiligten und schrieb darauf basierend:
Simon hat geschrieben:...Pro pAsP aus dem Vorteil "Ererbtes Szepter", d. h. pro pAsP des Szepters über dem ersten pAsP, existierte ein Vorbesitzer, welcher das Ritual "Vermächtnis der Kophtanim" durchführte. Anders ausgedrückt, ist die Anzahl relevanter Vorbesitzer gleich den pAsP des Szepters -1...

Anders ausgedrückt, wird tatsächlich allein der pAsP aus "Vermächtnis der Kophtanim" übertragen. Die Passage unter "Bindung des Szepters" ist diesbezüglich, wenn nicht falsch, zumindest sehr missverständlich; gemeint ist jedoch, dass dem aktuellen Träger der pAsP aus seiner "Bindung des Szepters" sowie alle pAsP aus vorherigen "Vermächtnis der Kophtanim" zur Verfügung stehen.
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