Stabilität Mittelreich

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Re: Stabilität Mittelreich

Beitragvon zakkarus » Donnerstag 1. Juni 2017, 18:03

Ich schrieb "stabil" nicht "stark". Gab es jemals ein "starkes" Mittelreich? Hm, die Zeit der Klugen Kaiser ist sehr lange vorbei ...
Aber ein instabilies Mittelriech - wie es Borbarad erschuf - trifft - teils noch immer - auch die anderen Gebiete Aventuriens. Und niemand kann Interesse haben das die Orks mächtig(er) werden.

Den Göttern soll es - ausgerechnet jetzt - nicht interessieren wer in Gareth das Zepter schwingt. Die Stadt hat einen göttlichen Zweck - und gerade deswegen dürfte so manchen Gott es wichtig sein das diese Stadt weiterhin von den richtigen Personen geführt wird - und irgendwie haben ja Praios und Phex einen Narren an das Haus Gareth gefressen :)
Aber abwarten ... vielleicht erhält Aventurien mal für paar Jahre (5-10) seine wohlverdiente Ruhe. Und dann ... kommt der Feind diesmal aus Myranor, Riesland, Uthuria, Tharun, ZzeTha? Lassen wir uns überraschen - Aventurien ist groß geworden. ;)
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Re: Stabilität Mittelreich

Beitragvon Delta » Freitag 2. Juni 2017, 00:00

zakkarus hat geschrieben:Aber abwarten ... vielleicht erhält Aventurien mal für paar Jahre (5-10) seine wohlverdiente Ruhe.


Ich glaube das ist die einzige Option die man vollständig und mit absoluter Sicherheit ausschließen kann so lange Abenteuer, Kampagnen und Regionalspielhilfen für Aventurien geschrieben werden ;)
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Re: Stabilität Mittelreich

Beitragvon Morgel » Freitag 2. Juni 2017, 04:28

Herr der Welt hat geschrieben:Viel spannender wäre da, wie bereits angemerkt, die Frage, wieso am Yaquir (also weiter unten) noch ein Kaiser sitzen darf. In der Tradition des „nie wieder Bosparan“ kann man, nachdem der ganze Borbarad-Brei inzwischen ausgelöffelt wurde, eigentlich langsam proaktiv werden; noch dazu: ein chimärisches Drachenbalg unter der Fuchtel einer somit faktisch regierenden Hesindianerin (was die Horasier sowieso zu halben Ketzern macht).


Ich greife mal diesen Gedanken wieder auf. Im aktuellen AB 183 steht, dass der Friedensvertrag zwischen Mittelreich und Horasreich abgelaufen ist und es bald zu neuen Friedensverhandlungen auf Weidleth kommt. Während man das MIttelreich gegenüber dem Vertrag vor 12 Jahren als gestärkt sieht, hat das Horasreich im Moment noch einen schlafenden Kaiser. Ich denke schon, dass es unter den Beratern Rohajas Stimmen gibt, die die Geschichte als Mahnmal kennen und auch vorbringen, wenn es um die Frage des Umgangs mit dem Horasreich geht. Aktuell feiern die Horasier den 290. Tag ihrer Unabhängigkeit vom Garether Joch. Vinsalt selbst wurde Dank Rohal - dem Reichsbehüter des Mittereichs damals - wieder errichtet. Es gibt sicherlich einige gute Gründe, weshalb das Horasreich eher als starker Verbündeter, denn als Feind oder Konkurrent betrachtet werden sollte. Nichtzuletzt da der Horas eines der erzdämonischen SPlitterartefakte vernichtet hat, was ihn äußerst klar von Fran oder Hela Horas abgrenzen sollte.

Nichtsdestotrotz wird das MIttelreich seine Interessen im neuen Friedensvertrag stärker durchsetzen können und wollen als noch zuletzt. Vielleicht wird man dabei auch von einer gewissen Arglosigkeit gegenüber sonstigen Gefahren getrieben sein. Denn der Feind im Osten ist bezwungen, wenn auch das Land noch nicht gänzlich befriedet, der Ork hat seit langem keinen schmerzhaften Schlag gegen das Reich mehr geführt, wenn auch die Pläne des Aikar noch im Dunklen liegen und die internen Fehden mit verschiedenen Provinzen/-herren scheinen beigelegt zu sein, wenn auch Albernia und die Nordmarken intern immer für Stress gut sind. Die Bedrohung, die im verborgenen bereits besteht und derzeit noch keinen Namen trägt, ist nicht präsent. Summasummarum wird sich das MIttelreich darauf fokussieren, politische Interessen, EInfluss und Handelsbeziehungen gegenüber dem Horasreich zu stärken.

Dieses wiederum verfügt aktuell in Comto Protector Ralman von Firdayon - Bethana über einen sehr fähigen Regenten, der in Abstinenz des Horas die Interessen des Alten Reiches sicher bestens vertreten wird. Man wird seitens des Horasreiches wohl gut beraten sein, die gemeinsamen (potentiellen) Feinde "sichtbarer" und die Notwendigkeit eines funktionierenden Staatsbündnissses deutlich machen. Denn eines wird den Herrschern und ihren Beratern nicht entgangen sein, zumal die Kirchen als staatsübergreifende machtvolle Insitutionen Aventuriens in dieser Frage mitreden: Es ist eine Zeit großer Veränderungen angebrochen. Sterne fallen vom Himmel. Bekanntes vergeht. Neues entsteht. Und in den Schatten regt sich die älteste Gefahr, die die Welt seit jeher bedroht. Einen Namen trägt sie nicht ... ;-)

Ich bin gespannt wie der neue Friede von Weidleth aussehen wird, sollte er denn zustande kommen.

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Re: Stabilität Mittelreich

Beitragvon Satinavian » Freitag 2. Juni 2017, 07:49

zakkarus hat geschrieben:Den Göttern soll es - ausgerechnet jetzt - nicht interessieren wer in Gareth das Zepter schwingt. Die Stadt hat einen göttlichen Zweck - und gerade deswegen dürfte so manchen Gott es wichtig sein das diese Stadt weiterhin von den richtigen Personen geführt wird - und irgendwie haben ja Praios und Phex einen Narren an das Haus Gareth gefressen :)
Die Stadt hat einen göttlichen Zweck ? Seit wann denn das und was soll der sein ?
Aber abwarten ... vielleicht erhält Aventurien mal für paar Jahre (5-10) seine wohlverdiente Ruhe.
Das Mittelreich kann gern seine 5 Jahre Ruhe bekommen. Nachfolgeprobleme mit Rohaja müssen ja nicht sofort relevant werden.

Aber Aventurien ist nicht das Mittelreich. Im Bornland passieren Dinge. In Gorien steht so Einiges an, was die ganze Region ändert. Und Al'Anfa soll for dem neuen Regionalband auch einen größeren Plot bekommen. Vielleicht stirbt ja der uralte du Metuant, bei dem die Nachfolgeproblematik ja viel dramatischer ist als bei Rohaja (schließlich ist er ein neuer Herrscheer ohne Dynastie oder designierte Nachfolger). In Maraskan wird auch irgendwann sich abzeichnen müssen, wie der Zwist zwischen Alabasternen und Anhängern des glücklichen Tetrarchen ausgeht und welche Regierungsform Maraskan in Zukunft haben wird.

Viele große Dinge stehen an. Wenn nur mal endlich der Fokus weg geht von dem großen Reich in der Mitte.
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Re: Stabilität Mittelreich

Beitragvon zakkarus » Dienstag 13. Juni 2017, 19:42

Steht DSA5 nicht für "Die 5 Säulen des allmächtigen Mittelreichs"? Ich meinte auch das Reich der Mitte samt westlichen Nachbarn als ich von Aventurien sprach. Leider fühlt sich Aventurien oft wie das MR+HR an - und deswegen auch so klein ;)
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Re: Stabilität Mittelreich

Beitragvon Wurm » Freitag 7. Juli 2017, 09:43

Satinavian hat geschrieben:Die Stadt hat einen göttlichen Zweck ? Seit wann denn das und was soll der sein ?
Die Stadt des Lichts als Zentrum des Praioskults, denke ich mal.
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Re: Stabilität Mittelreich

Beitragvon zakkarus » Freitag 7. Juli 2017, 20:55

Dicht dran - aber du mußt etwas tiefer graben ... ;)
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Re: Stabilität Mittelreich

Beitragvon Leomar » Sonntag 9. Juli 2017, 11:47

Zug der 1000 Oger, Orkensturm, Dämonenschlacht und Borbarad, Schwarze Lande, Answinkriese... wie baut das Mittelreich ständig alles wieder auf, wo kommen all der Nachwuchs her, der offenbar mit Mitte 20 und voll arbeitsfähig geboren wird? Ich wünsche mir eher ein schwächeres Mittelreich, das auf Verbündete angewiesen ist, eventuell sogar in mehrere kleine Freistaaten und Freistädte zerfällt, die nur lose miteinander verbündet und deutlich individueller sind.
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Re: Stabilität Mittelreich

Beitragvon zakkarus » Sonntag 9. Juli 2017, 17:32

Da ist praktisch das Mittelriech auch angekommen - wie einst Anno 993 BF. Kein Geheimdienst mehr, keine große Armee mehr ... warum gibt es wohl den Reisenden Kaiserhof?! Hinter den Kulissen zanken sich Grafen und Barone. Ein Mittelreich das alleine nicht zurechtkommt um seine Bürger zu schützen - das wieder Helden braucht. Aber anscheinend Stark genug ist seine Grenzen zu sichern ... wirklich?
Der Osten wird das Mittelreich noch lange beschäftigen ... und was unter der namenlose Oberfläche sich zusammenbraut ...
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Re: Stabilität Mittelreich

Beitragvon Leomar » Montag 10. Juli 2017, 09:21

Mit geschwächtem Mittelreich und (vermeintlich) beinahe beseitigter dämonischer Bedrohung, welche das Mittelreich als Verbündeten im Kampf gegen diese nicht mehr notwendig erscheinen lässt, könnte Nachbarn, z.B. Horasreich, Novadis oder Tulamidenlande, auf die Idee kommen, gewagtere politische Forderungen zu stellen, als bisher üblich gewesen ist. Die könnte zu einer Kettenreaktion führen, die sowohl schnell im Sande verlaufen kann, als auch zu einer Art kleinem Weltkrieg, in welchem jeder vor dem Hintergrund der Schwäche oder Ablenkung eines Großreiches auf seinen eigenen Vorteil hofft. Eventuell würde dies sogar aus dem Verborgenen heraus vom Namenlosen gefördert.
In diesem Chaos könnten dann die Orks unerwartet wieder auf den Plan treten, die dämonischen Mächte erneut erstarken, die Auseinandersetzungen unterstützen und neu entfachen oder im Gegenteil schließlich als gemeinsamer Feind den Grund für Frieden und neue Bündnisse liefern.

Ebenfalls interessant könnte der Kampf um das Sveltland werden und Raum für allerlei aventurische Wildwestgeschichten bieten.

Abwegiger, da dies Koordination und Absprache mit anderen Verlagen erfordern würde, aber dennoch sehr interessant, wäre eine stärkere Einbindung der Nachbarkontinente, Riesland, Uthuria und Myranor.
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