Entdeckung des Rieslands

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Entdeckung des Rieslands

Beitragvon Xenofero » Dienstag 13. Juni 2017, 13:29

Hallo,
in Aventurien sind die Schiffe im Vergleich zum irdischen Schiffsbau ungefähr auf dem Stand von 1650 (laut Efferds Wogen). Das Längengradproblem ist relativ gelöst (auf der Erde erst im 18. Jahrhundert). Die Schiffe könnten damit eigentlich mit den widrigen Wind- und Strömungsverhältnissen in der See vorm Riesland zurechtkommen. Wirtschaftlich macht es vor allem für das Bornland mehr Sinn Expeditionen ins Riesland zu senden als nach Uthuria. Die Strecke ins Riesland ist kürzer und der Weg wird nicht durch die WIRKLICH gefährliche See um Maraskan herum versperrt. Es ist also nur logisch, wenn bald Expeditionen ins Riesland segeln (wenn auch das Riesland spielerisch inoffiziell bleiben wird).
In der Realität bin ich ein großer Freund der Globalisierung, auf Dere stört es mich dagegen, wenn Reisen auf andere Kontinente für den Abenteurer (natürlich nicht den einfachen Bauern) fast alltäglich sind. Was meint ihr? Soll die Entwicklung so weiter gehen oder sollte eine Katastrophe passieren und Aventurien ein wenig zurückgebombt werden?
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Re: Entdeckung des Rieslands

Beitragvon Morgel » Dienstag 13. Juni 2017, 14:10

Wo sind denn im DSA Reisen zu anderen Kontinenten aus deiner Sicht "Fast alltäglich"?
Die Reise ins Güldenland trennt der Efferdswall.
Die Reisen nach Uthuria sind immer noch gefährliche Unternehmungen, die einiges an Kenntnis und wirtschaftlicher Kraft erfordern, um erfolgreich umgesetzt zu werden.
Das Riesland ist aufgrund der besonderen Wind und Strömungsverhältnisse per Schiff so gut wie nicht erreichbar, über das Eherne Schwert empfiehlt sich auch nicht und ein Tunnel wurde dort noch nicht gefunden.

Warum also sollte eine Katasprophe passieren und Aventurien zurückgebombt werden (DIe Katastrophe hatten wir mit Borbarad ja bereits vor kurzem und auch der Namenlose scheint schon an der nächsten zu arbeiten, geschweige den vom Ork, der sich wieder regt ...)
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Re: Entdeckung des Rieslands

Beitragvon Xenofero » Dienstag 13. Juni 2017, 14:36

Die Reise ins Güldenland wird mittlerweile mehrmals im Jahr bzw relativ häufig aus dem Horasreich angetreten (siehe "Das Reich des Horas"). Der Efferdswall hält Myraner aber nicht Aventurier ab.
Die Reise nach Uthuria ist gefährlich, aber machbar. Von Brabak oder Ghurenia und von Insel zu Insel sicher auch für kleinere Boote machbar.
Wie erwähnt ist die Reise ins Riesland absolut machbar. Harika ist es gelungen (ohne Singende Inseln) und es stellt sich die Frage, warum es nicht einem Bornländer Kapitän oder einem Tulamidischen Zauberschiff gelingen sollte. Man kann es irdisch mit der Bezwingung Kap Bojadors vergleichen. Nach der Erfindung der Karavelle war es kein Problem mehr. Die Schiffe sind in Aventurien schon lange bekannt und verbessert vorhanden.
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Re: Entdeckung des Rieslands

Beitragvon Grumbrak » Dienstag 13. Juni 2017, 14:51

Da ich schon kein Fan von Myranor war: Aventurien kann so (klein) bleiben wie es ist.
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Re: Entdeckung des Rieslands

Beitragvon Xenofero » Dienstag 13. Juni 2017, 14:52

Das ist es eben nicht mehr durch die Entdeckungen!
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Re: Entdeckung des Rieslands

Beitragvon Morgel » Dienstag 13. Juni 2017, 14:59

Also ich sehe das nicht dramatisch, auch wenn es so ist, wie du es oben präzisiert hast. Es sind und bleiben immer noch Ausnahmefälle, wenn sich Helden auf eine Expedition oder Handelsreise in die fernen Kontinente begeben. Solange Aventurien nicht umgekehrt von denen überschwemmt wird (vielleicht der Metaplot DSA 6 :mrgreen: ).
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Re: Entdeckung des Rieslands

Beitragvon Cifer » Dienstag 13. Juni 2017, 15:22

Die Reise ins Güldenland und nach Uthuria entspricht irdischen Fernhandelsexpeditionen: Machbar, aber wenn ein Schiff nicht zurückkommt, wundert es auch keinen. Ich glaube ehrlich gesagt, dass du, Xenofero, da Sachen in den Hintergrund hineininterpretierst, die so nicht drinstehen und auch nicht intendiert sind. Mein letzter Stand zum Thema Rieslandexpedition ist "klappt nicht", sollte Harika da was gelungen sein, dürfte das eine ziemlich einmalige Leistung sein, deren Wiederholbarkeit höchst fraglich ist.
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Re: Entdeckung des Rieslands

Beitragvon zakkarus » Dienstag 13. Juni 2017, 19:32

Uthuria ist gerade eben wiederentdeckt worden - und wurden Kolonien gegründet. Das hat allen Teilnehmern genügend Gold gekostet. Einige wagemütige Kapitäne schiffen "regelmäßig" die bekannten Routen nach Myranor ... das Riesland entgegen ist ein völlig ander Schlag. Bisher wurde einmalige die Nebelküsten angefahren und das war noch nicht mal richtig das Riesland. Die Geschichten über diese Region klingen düsterer und gefährlicher als das legendäre Uthuria, wo viele sich göttliche Erleuchtung bzw. Artefakte für Born oder Praios erhoff(t)en. Selbst Harika scheint nur die Meeresenge zwischen Myranor und dem Riesland befahren zu haben - und nahm dann eine Abkürzung. Bisher wie niemand (irdisch wie derisch) wie die Meeresenge zwischen diesen beiden Kontinent aussieht.
Ich weiß jetzt nicht wie die Beschreibung des langen Südausläufers des Ehernen Schwertes des Rieslands im Rielsnadprojekt/Band beschrieben wird, Doch genau dieser Ausläufer ist der gefahrvolle Trennlinie ins Riesland.
Am leichtesten würde man vermutlich über Maraskan ans Riesland herankommen - und da hätten wir das nächste Problem :)
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