Geläuterte Anhänger des Namenlosen

Hier könnt ihr über Mysterien, aktuelle Geschehnisse und den Rest des Hintergrundes diskutieren.

Re: Geläuterte Anhänger des Namenlosen

Beitragvon Udon » Montag 3. Juli 2017, 07:51

Intrigant sind sie schon auch noch. Und bis man geweiht ist (Nl) kann man auch mit bekehren überzeugen wieder rausgezogen werden (man siehe AG die Einleitung zu Sf im Flufftext).
Das Buch oder Shakagra Metall wirken in den aktuellen Regeln angewandt extrem effizient mit bekehren /überzeugen auf den "konsumenten" ein. Aber es sind auch übernatürliche Effekte die ihre stärke und schnelligkeit begründen.

Quest: Ein Nl Kult hat gestern den örtlichen Perainegeweihten entführt. Rettet ihn bevor sie ihn Opfern oder gar konvertieren.
Um der Konvertierung(bekehren überzeugen des Nl Geweihten) zu wiederstehen braucht der Perainegeweihte gut Willenskraft. Wenn er die nicht hat knickt er ein. Analog kann ein Praiosgeweihter der mit Bekehren Überzeugen auf ungläubige losgelassen wird die auch konvertieren. Shakagra: man braucht gut Willenskraft. 13 lobpreisungen: man braucht gut Willenskraft. Bekehren Überzeugen: man braucht gut Willenskraft. Der Nl Kult wird halt nicht fair spielen und das opfer mit drogen und schlafentzug so weit schwächen wies geht. Aber es ist meist nur eine Frage der zeit bis ein Nl geweihter das Opfer bricht.
Wenn das opfer jetzt "konvertiert" ist, aber noch nicht geweiht kann man den Spass auch rückwärts machen. Wie schwer das ist entscheidet der Sl aber die Vergessensliturgie von Boron oder sowas kann helfen. Wird in jedem fall aber einschneidend und erschütternd sein und evtl wird in diesem Fall der Perainegeweihte Jahre brauchen bis er wieder Liturgien wirken kann. Wenn man davon höhrt, dass Nl jemanden gefangen genommen haben muss die Reaktion aber immer "Oh shit!" sein. Es ist nur eine Frage der Zeit. Und wenn die Nl kultis ihre Beute "nur" Opfern und die Seele zum Nl schicken (was sie gegen Geweihte jederzeit einsetzen können).
Udon
 
Beiträge: 107
Registriert: Montag 19. Dezember 2016, 07:32

Re: Geläuterte Anhänger des Namenlosen

Beitragvon TrollsTime » Montag 3. Juli 2017, 08:45

@ Udon:
Dagegen sage ich ja nichts!
Natürlich ist das umso schwieriger, je intensiver sie bereits auf den Perainegeweihten eingewirkt haben. Da ist doch keine Frage.
Und selbstverständlich ist es für die Namenlosen besonders schwer einen Priester zum Namenlosen umzudrehen.
Und noch mal schwerer dies bei einem Namenlosen Priester umgekehrt zu tun.
Aber nicht unmöglich.

Genauso wie es Perainegeweihte gibt, die zum Namenlosen konvertieren, wird es auch Namenlose geben, die zu einem anderen Glauben konvertieren.
Wahrscheinlich weniger und wahrscheinlich werden von diesen wenigen viele von ihren ehemaligen Gefährten umgebracht.
Kein Ding! Bezweifel ich nicht.
Ich bezweifel nicht die 95% oder gar 99%, ich bezweifel die 100%. Denn exakt die machen so manchen Plot um geläuterte Namenlose, sei es Geweihte, Anhänger oder was dazwischen, kaputt.

Der Namenlose sät Zweifel. Volllkommen naheliegend, dass diese Zweifel sich auch gegen ihn richten können.
Er stellt sich als überlegen dar. Schön. Dumm nur, wenn dies Überlegenheit durch einen vereitelten Anschlag nach dem anderen in Frage gestellt wird (Hatte ich mal in einem Abenteuer).
Der Mitläufer ist sicherlich leichter wieder umzudrehen, als der glühende Anhänger oder gar ein Geweihter höherer Grade kein Ding.
Ein Opportunist ist sicherlich leichter umzudrehen als ein Mystiker. Einer, der durch Zweifel in die Fänge des Namenlosen kam, kann mit hartnäckiger Überzeugungsarbeit vielleicht wieder umgedreht werden.

Mehr Moriaty, weniger Sauron.
Das macht den Namenlosen auch gleich viel interessanter und für den Sternenfall brauchbarer.
Vertreter der "7+1"-Töpfe-Theorie
Benutzeravatar
TrollsTime
 
Beiträge: 7211
Registriert: Freitag 22. November 2013, 09:27
Wohnort: Bielefeld

folgende User möchten sich bei TrollsTime bedanken:
Grumbrak

Re: Geläuterte Anhänger des Namenlosen

Beitragvon Cifer » Montag 3. Juli 2017, 10:01

@Udon
Intrigant sind sie schon auch noch. Und bis man geweiht ist (Nl) kann man auch mit bekehren überzeugen wieder rausgezogen werden (man siehe AG die Einleitung zu Sf im Flufftext).
Die klang mir allerdings eher nach Paktierer - "erlag vorerst der Versuchung von großer Macht" spricht ja eher für eine bereits erfolgte Weihe/Pakt und von der Weihe gäbe es wohl kein Zurück mehr.
Jeder Mensch ein Magier!
Avatar by Tacimur
Benutzeravatar
Cifer
 
Beiträge: 4346
Registriert: Freitag 7. September 2012, 16:20

Re: Geläuterte Anhänger des Namenlosen

Beitragvon TrollsTime » Montag 3. Juli 2017, 10:38

Disclaimer:
Mir ist voll und ganz klar, dass das hier irgendwie auch Sache des eigenen Geschmacks und der Frage "Ist das noch dein Aventurien?"(tm) ist.
Ich hatte jedenfalls letztens einen Plot um einen geläuterten und desillusionierten Namenlosen, der einst auch in "das Buch schaute".
Erst aus Neugier, dann aus Zweifel am Inhaber des Buches (besonders perfide) und so weiter und so fort.
Kam glaube ich bis Kapitel 7, bis er den Inhaber einen Kopf kürzer machte.
Da war es aber dann um ihn geschehen und er schloss sich einem Zirkel an und fungierte dort in einem "Stoßtrupp: Schwarze Reiter".
Diese sollten die Reise der neuen Rajha-Hohepriesterin von Gareth nach Lowangen verhindern und selbige gefangen nehmen oder töten.
Sie scheiterten trotz ihrer Reitkünste, ihrer mit düsterer Macht gesegneten Schwerter (und ihrer Stiefel aus Dämonenleder ;) ) kläglich
dank Eingreifens einer Horde Junghelden und deren Verbündeten.
Die Überlebenden waren umso verstockter. Es gab aber auch einen, der feststellte, dass er aufs falsche Pferd gesetzt hatte und sich löste. Wohl wissend:
-- Jene Helden wollen ihm ans Leder und diese haben sogar noch dazu gelernt (denn er hatte höchstselbst eine ihrer Gefährtinnen auf dem Gewissen)
-- Seine ehemaligen Mit(st)reiter wollen ihm ans Leder
Und so entwickelte sich bei seinem Aufeinandertreffen mit den Helden bzw näheren Bekannten von denen (neue Gruppe) entspann sich dann ein schöner Plot mit der entscheidenden Ambivalenz der Frage "Töten oder Beschützen?". Ohex hatte da zwar auch ein wenig seine Finger im Spiel.

Aber ich bin mir sicher: Bei harter Lesung wie hier teilweise in diesem Thread hätte ich diesen Plot, an dem wir alle viel Spaß hatten und aus denen sich ein düsterer Joker bildete, der später den Helden noch nützlich sein könnte, nicht umsetzen können/dürfen.
Vertreter der "7+1"-Töpfe-Theorie
Benutzeravatar
TrollsTime
 
Beiträge: 7211
Registriert: Freitag 22. November 2013, 09:27
Wohnort: Bielefeld

Re: Geläuterte Anhänger des Namenlosen

Beitragvon zakkarus » Montag 3. Juli 2017, 18:51

O doch - natürlich. Welch besserer Tarnung für einen namenlosen Geweihten wäre eine Läuterung. "Ich bin frei - glaubt mir. Ich liebe Rahja und verehre Praios. Soll mich der Blöd... ähm Sonnengott verbrenne wenn ich nicht die Wahrheit sage."
Wieso schaffen es namenlose Geweihte sich überall in Aventurien in wichtige Positionen einzuschleichen? Weil sie das richtige Tun.
Selten erfährt man so gute Einblicke in den Geist der Namenlosen wie im "Sternenfall". Wieso gab und gibt es Glaubenskriege auf der Erde. Weil jede Seite meint das sie das richtige Tun. Davon kann nur ein Wunder - falls dies bei einem Namenlosen Geweihten überhaupt möglich ist - jemanden erretten - und wenn's nur die Seele ist.
Wir sprechen nicht von einem Dämonenpakt. Tarlisin wurde dank Gnade Tsas aus solchen errettet. Einen Dämonenpakt läßt sich brechen - schwer, aber machbar. Sich von einem düsteren Gott abwenden ... nun, derjene der dies versucht wird mit der Angst leben müssen das seine Brüder in jagen und opfern werden ... Stand da nicht etwas über Götterwechsel im WdG?
Benutzeravatar
zakkarus
 
Beiträge: 4887
Registriert: Sonntag 9. September 2012, 19:40
Wohnort: Hamburg

Re: Geläuterte Anhänger des Namenlosen

Beitragvon Erastäus von Salvunk » Montag 3. Juli 2017, 21:47

zakkarus hat geschrieben:O doch - natürlich. Welch besserer Tarnung für einen namenlosen Geweihten wäre eine Läuterung. "Ich bin frei - glaubt mir. Ich liebe Rahja und verehre Praios. Soll mich der Blöd... ähm Sonnengott verbrenne wenn ich nicht die Wahrheit sage."
Wieso schaffen es namenlose Geweihte sich überall in Aventurien in wichtige Positionen einzuschleichen? Weil sie das richtige Tun.
Selten erfährt man so gute Einblicke in den Geist der Namenlosen wie im "Sternenfall". Wieso gab und gibt es Glaubenskriege auf der Erde. Weil jede Seite meint das sie das richtige Tun. Davon kann nur ein Wunder - falls dies bei einem Namenlosen Geweihten überhaupt möglich ist - jemanden erretten - und wenn's nur die Seele ist.
Wir sprechen nicht von einem Dämonenpakt. Tarlisin wurde dank Gnade Tsas aus solchen errettet. Einen Dämonenpakt läßt sich brechen - schwer, aber machbar. Sich von einem düsteren Gott abwenden ... nun, derjene der dies versucht wird mit der Angst leben müssen das seine Brüder in jagen und opfern werden ... Stand da nicht etwas über Götterwechsel im WdG?


Ich setze das Folgende als Spoiler. Eventuell möchte der ein oder andere Leser nicht alles zum Namenlosen und seinen Anhänger wissen.... ;)

+ SPOILER
Es gibt eine Strömung unter den Geweihten des Namenlosen, die sich "Anhänger des Güldenen" nennen. Diese sind "...eine auf Täuschung ausgerichtete Strömung innerhalb des Kults des Namenlosen. Die Geweihten versuchen oft als getarnte Geweihte anderer Götter Unheil anzustiften. Die Anhänger des Güldenen können Liturgien und Zeremonien einer einzigen anderen Kirche nach Wahl bis zu Steigerungsfaktor B erlernen, auch wenn sie nicht die entsprechende Tradition aufweisen. Die Unterschiede zu den Originalliturgien sind so klein, dass selbst Geweihte der unterwanderten Kirche dies nur bei einer um 10 erschwerten Probe auf Götter & Kulte (jeweilige Gottheit) bemerken...."


vgl. AGW 100

Auch das denke ich bietet interessante Anleihen für weitere Abenteuer....und dann braucht man nicht einmal mehr eine vorgetäuschte Läuterung....dann betet der unheimliche, stille und die Dunkelheit bevorzugende Boron-Geweihte vielleicht doch zu einem ganz anderen Gott.... :twisted:
Erastäus von Salvunk
 
Beiträge: 118
Registriert: Freitag 3. Juni 2016, 09:03

Re: Geläuterte Anhänger des Namenlosen

Beitragvon zakkarus » Montag 3. Juli 2017, 22:10

Spontan fallen mir da etwa 3 Geweihte der Zwölf ein ... ähm namenloser. Eine davon ist in Grangor umgekommen. Ich müßte die MIs der RSHs durchblättern und würde bestimmt mehr Geweihte der ZWÖLF finden die nicht das sind was sie scheinen.

Die "Lobpreisungen" sind -unter Wissenden- bekannt das es Teufelswerk ist. Wer sich trotzdem daran wagt muß mit dem Risiko leben - ähnlich wie das Würfelspiel im Orkenhort oder der Angriff auf einen Höhlendrachen. Nur wenn's schief geht - dann muß der Held damit Leben. Wir sprechen hier von einem Gott, der trotz seiner Ketten noch so mächtig ist das er über Zeitaltern seine Spuren hinterlassen hat. Eine wahre Stimme anstatt 12 wirres Geplapper.

Wie gesagt, bei einem Novizen sehe ich noch Chancen diesen vom namenlosen Pfad abzubringen. Ist aber erst ein Körperteil geopfert ... dann ist die Verbindung komplett. Da mag nur noch ein großes Wunder helfen ...
Benutzeravatar
zakkarus
 
Beiträge: 4887
Registriert: Sonntag 9. September 2012, 19:40
Wohnort: Hamburg

Re: Geläuterte Anhänger des Namenlosen

Beitragvon Tharbad » Dienstag 4. Juli 2017, 06:02

Hm, was passiert eigentlich mit der Seele eines Anhängers des Namenlosen? Auch wenn eine Person sich vom Kult abwenden will, kann er seine Seele eigentlich dadurch retten? Bei den Borbarad-Anhängern war es ja früher so, das sie unwiederbringlich und gleich verloren hatten. Ist das beim Namenlosen ähnlich?
Benutzeravatar
Tharbad
 
Beiträge: 110
Registriert: Dienstag 22. Oktober 2013, 12:46
Wohnort: Berlin

Re: Geläuterte Anhänger des Namenlosen

Beitragvon TrollsTime » Dienstag 4. Juli 2017, 06:14

zakkarus hat geschrieben:O doch - natürlich. Welch besserer Tarnung für einen namenlosen Geweihten wäre eine Läuterung. "Ich bin frei - glaubt mir. Ich liebe Rahja und verehre Praios. Soll mich der Blöd... ähm Sonnengott verbrenne wenn ich nicht die Wahrheit sage."
Wieso schaffen es namenlose Geweihte sich überall in Aventurien in wichtige Positionen einzuschleichen? Weil sie das richtige Tun.
Selten erfährt man so gute Einblicke in den Geist der Namenlosen wie im "Sternenfall". Wieso gab und gibt es Glaubenskriege auf der Erde. Weil jede Seite meint das sie das richtige Tun. Davon kann nur ein Wunder - falls dies bei einem Namenlosen Geweihten überhaupt möglich ist - jemanden erretten - und wenn's nur die Seele ist.
Wir sprechen nicht von einem Dämonenpakt. Tarlisin wurde dank Gnade Tsas aus solchen errettet. Einen Dämonenpakt läßt sich brechen - schwer, aber machbar. Sich von einem düsteren Gott abwenden ... nun, derjene der dies versucht wird mit der Angst leben müssen das seine Brüder in jagen und opfern werden ... Stand da nicht etwas über Götterwechsel im WdG?


Willst du mich jetzt auf den Arm nehmen?!?
Ich sprach von einem Plot, der auf einer Läuterung basiert.
Nicht von einem Plot, der auf keiner Läuterung oder einer getarnten Läuterung basiert.
Das muss doch jetzt nicht sein...
Dein vorletzter Satz hingegen gefällt mir, denn genau so hatte ich ja meinen Plot umgesetzt.

zakkarus hat geschrieben:Spontan fallen mir da etwa 3 Geweihte der Zwölf ein ... ähm namenloser. Eine davon ist in Grangor umgekommen. Ich müßte die MIs der RSHs durchblättern und würde bestimmt mehr Geweihte der ZWÖLF finden die nicht das sind was sie scheinen.

Die "Lobpreisungen" sind -unter Wissenden- bekannt das es Teufelswerk ist. Wer sich trotzdem daran wagt muß mit dem Risiko leben - ähnlich wie das Würfelspiel im Orkenhort oder der Angriff auf einen Höhlendrachen. Nur wenn's schief geht - dann muß der Held damit Leben. Wir sprechen hier von einem Gott, der trotz seiner Ketten noch so mächtig ist das er über Zeitaltern seine Spuren hinterlassen hat. Eine wahre Stimme anstatt 12 wirres Geplapper.

Wie gesagt, bei einem Novizen sehe ich noch Chancen diesen vom namenlosen Pfad abzubringen. Ist aber erst ein Körperteil geopfert ... dann ist die Verbindung komplett. Da mag nur noch ein großes Wunder helfen ...


Ungefähr da bewegen wir uns ja im Konsens.
Ein einfacher Anhänger, ein einfacher Geweihter der unteren Ränge. Das sind die Bereiche, in denen ich mich hinsichtlich Läuterung und Selbstzweifel bewege.
Auf der anderen Seite: Selbst Darth Vader hat kurz vor seinem Tod noch die Seiten gewechselt.
Also: Was soll's?
Wenn es der Story dient, sollte es möglich sein.
Niemand spricht davon, es sei leicht oder käme täglich vor.

Tharbad hat geschrieben:Hm, was passiert eigentlich mit der Seele eines Anhängers des Namenlosen? Auch wenn eine Person sich vom Kult abwenden will, kann er seine Seele eigentlich dadurch retten? Bei den Borbarad-Anhängern war es ja früher so, das sie unwiederbringlich und gleich verloren hatten. Ist das beim Namenlosen ähnlich?

Das ist wieder so eine grundphilosophische Frage verbunden mit der Frage "Was ist überhaupt die Seele?" +"Wer hat überhaupt Anspruch darauf!"
Was bei Borbarad-Anhängern "früher" so war, weiß ich nicht. Mal davon abgesehen, dass sich da die Setzungen auch dauernd geändert haben.
JETZT wird da eh eine Religion mehr oder weniger wie andere auch draus.
Daher taugt es da als negativer Referenzwert wohl kaum...

Nochmals: Wir befinden uns im Kamarkathäon, im Weltzeitwechsel, Alveran wird neu gemischt.
Irgendwas mit "unwiederbringlich" hindert den Metaplot und das dramaturgische Potential nur...
Die Leute sollen sich ja gerade frei entscheiden, wem sie dienen. Mehr oder minder jedenfalls...

Ein Hinundhergerissen sein zwischen beispielsweise Phex, Borbarad, dem Namenlosen, Nandus und Amazeran, die alle irgendwie "Entdeckung des eigenen maximalen Potentials" betreuen, hat aber nur dann Mehrwert, wenn nicht einer von dienen in seiner Trickkiste - betrügen, mogeln oder zumindest mit Tricks arbeiten, werden sie alle - allzu überlegen ist. Ein "Ha, der hat im Buch gelesen, das ist meiner!" oder "Der hat dreimal Amazeran gesagt, jetzt gehört er mir" verbietet sich damit (selbst WENN es mal Setzung gewesen sein sollte)
Vertreter der "7+1"-Töpfe-Theorie
Benutzeravatar
TrollsTime
 
Beiträge: 7211
Registriert: Freitag 22. November 2013, 09:27
Wohnort: Bielefeld

Re: Geläuterte Anhänger des Namenlosen

Beitragvon Tharbad » Dienstag 4. Juli 2017, 11:54

Na ja, das Problem ist auch einfach, das ich nach dem Historia Aventurica Desaster einfach nicht mehr weiß, was der aktuelle Stand ist.

Aber auch jemand der seine Seele verloren hat, kann sich trotzdem abwenden und seine Entscheidung bereuen. Oder versuchen, sein Taten wieder gut zu machen. Das kann der Story auch etwas mehr Tiefe zu geben.
Zumindest für jemand, der dem Namenlosen angehangen hat, sollten das Fragen sein, mit dem sich die Figur beschäftigt. Für jemanden in Aventurien, für den Götter und eine duale Welt real sind, ist es nicht selbstverständlich, das man Religionen einfach so wechseln kann, wie der Gang zum Amtsgericht ist.
Benutzeravatar
Tharbad
 
Beiträge: 110
Registriert: Dienstag 22. Oktober 2013, 12:46
Wohnort: Berlin

VorherigeNächste

Zurück zu Hintergrund (DSA5)



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste

cron