DSA 5 und ich

Alles, was in die obige Kategorien nicht passt (Wettbewerbe, Computerspiele, Absurdes)

Re: DSA 5 und ich

Beitragvon TrollsTime » Donnerstag 5. Januar 2017, 09:23

Wichtig ist (mMn) auch nur, dass man viele gleichberechtigte Konzepte hat oder alternativ viele attraktive Konzepte.
Bei DSA4 war jeder der Depp - vereinfacht -, der keinen Krieger oder Magier spielte. Irrsinnig viele andere Professionen waren Punkteverschwendung oder von vornherein unattraktiv. Noch verschlimmert wurde es dadurch, dass die ohnehin schon guten Professionen eine irrsinnig große Auswahl hatten und die alternativen Professionen damit doppelt unattraktiv wurden.

Bei DSA3 war das noch nicht ganz so schlimm. Streuner, Gaukler und Co konnten ggü dem Krieger durchaus was reißen und das auch langfristig.
Der Magier wiederum hatte meist eklatante Schwächen im körperlichen u.ä. Bereich und damit zu seinen Stärken und großer Auswahl ein Gegengewicht (wenngleich er immer noch Hexe und Co. in den Schatten stellte).
Bei DSA4 fiel diese Art des Balancings weg.
Warum einen Streuner nehmen, wenn ich einen Schwertgesellen nehmen kann? Kann der Streuner was besser als der Schwertgeselle? Gleicht das die kämpferische Brillanz des ersten aus? In meinen Augen nicht.
Und das zog sich durchs ganze Regelwerk von DSA4.

JETZT kann ich zwischen "reinklassigen" und "Hybriden" und sämtlichen Zwischenformen wesentlich freier und vor allen Dingen gleichberechtigter wählen. "Der Bauer, der so gut kämpft wie ein Krieger" ist allerdings eine Chimäre.
Wenn ich die Schablone "Bauer" wähle und anschließend mein Charakterkonzept mit Kampftalenten und Kampf-Sonderfertigkeiten zustopfe, DANN IST DAS ERGEBNIS KEIN REINER BAUER. Sondern ein Bauernsoldat, ein Krieger mit Hintergrund Bauer oderoderoder
Umgekehrt gilt ähnliches "Ja klar habe ich einen Kriegerbrief und einen Abschluss, aber danach habe ich mich um das elterliche Weingut gekümmert, mag sein, dass da meine Fechtkunst etwas nachgelassen hat. Aber probiert mal den Tropfen hier? ..... Keine Zeit? Wieso? Um die Vorräte für unsere Abenteuerfahrt habe ich mich längst gekümmert..."

Mag sein, dass die Zauberer bei DSA5 überteuert sind*, auch wenn die Redax das vehement bestreitet.
* Selbst ich bin ja der Meinung, kurioserweise aber meine Magierspieler nicht.

Dass wiederum die Powerlevel mit "erfahren" usw ungeschickt beschriftet sind, bezweifel ich nicht.
Ich hätte lieber so etwas wie "stark" oder "überlegen" als Formulierungen gewählt.
Aber sind diese Etiketten wirklich soooo wichtig?
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Re: DSA 5 und ich

Beitragvon ScraNagar » Donnerstag 5. Januar 2017, 09:33

Lyral hat geschrieben:*schmunzel* Also ein nerf war extrem Dringen nötig was die Magie angeht.
Ob er zu stark war? Keine Ahnung. Die Frage ist sind Magier gleichwertig zu anderen Helden. Wenn ja war es genau passend. Wenn nein war es zu viel. Das die Magier sich vom "Schweizer Taschenmesser Style" verabschieden mussten ist extrem positiv in meinen Augen. Nun heißt es halt, sie müssen/sollten sich einer Schule widmen was zum ersten mal auch dem echten DSA Magier auch entspricht. Deswegen gibt es auch keine hier könnt ihr alles lernen Lehranstalten sondern die DSA Welt bestand schon immer aus "Spezialisten"

Also in meiner einen Gruppe haben wir einen tulamidischen Magier dabei der gefühlt gleichwertig ist.
Ab nächster Woche starten wir eine Gruppe und haben eine Lowangener Magierin dabei. Mal sehen was das Konzept für einen Eindruck macht.

Und muss auch sagen in keiner Gruppe bisher von den Magiern gehört, uh ich bin so nutzlos.
Auch die so extrem schwachen Zustandszauber" empfinde ich als durchaus stark und ein 3 QS Hororphobius hat uns dank dem debuff durchaus auch schon den Arsch gerettet. Und 2 QS3 Somnigravis auf einen wilden durchdrehenden Stier waren auch nützlich.

Naja mein Fazit zu DSA5 ist simpel: Ist es perfekt? Nein. Ist es besser als der Vorgänger? Ja


Guten Morgen,

dass Problem mit den Magiern lese ich sehr oft. In unseren Gruppen empfinden wir es aber nicht als Problem. Selbst zu DSA 3 Zeiten, wo der Gildenmagier wirklich overpowered war, kam man gut damit klar. Aktuell werden in DSA 4.1 bei uns sehr gern Hexen, Scharlatan und Magier gespielt. Keiner von denen selbst der Beilunker Kampfmagier mit Beidhändigem Kampf ist nicht die One Mann show. Ich glaube dass es viel wichtiger ist, dass die Gruppe gemeinsam eine Lösung für das Gesamtsystem findet. Notfalls halt massiv alles Hausregelt. Nur da ist der Knacks bei DSA 5, nachdem ich nun alle Bände die bisher raus sind durch habe, sind da wie hier erwähnt echt krasse Mängel drin. Wir wollten nicht wieder 3 Jahre damit verbringen ein bestehende Regelwerk, welches man auch noch mit viel Geld erwerben muss zu überarbeiten. Vielleicht sind wir alle nun zu alt und zu beschäftigt dafür :P

Pro:
+ Würfelmechanik für Talente ( fühlt sich gut an )
+ Werte unter 20 halten ( vor allem da es ab 15+ extrem teuer wird einen Wert hoch zu setzen )
+ Werte von Monstern und Gegner endlich mal herausfordernd
+ Fernkampf ist gut gelöst
+ Zustand Überrascht finde ich Klasse
+ die verschiedenen Arten von Spezialisierungen sowohl für die Kampfstile als auch die Zauberstile sind genial ( hatten wir immer schon in unseren Hausregeln )
+ die Abspaltung von magischen Artefakten und magischem Schaden find eich sehr gut
+ die Abspaltung von Zaubern wie z.B. dem Gardianum finde ich super
+ die Steigerungskosten für je nach Gebietsgröße ist super. z.B. ist Magiekunde D und Zechen A wurd auch mal Zeit :D
+ Ausweichen und Schildkampf als Verteidigung gleich zu schalten finde ich sehr gut, spielt sich auch besser
+ Verteidigungswert von Monstern ist auch super
+ das Beschwörungen nicht im Kampf eingesetzt werden kann finde ich super
+ Stylefeffekte durch Zaubertricks ist auch praktisch
+ die Traditionen für Geweihte sind super
+ Geweihte können nun selber verwaltet werden ( wobei bei uns jeder Meister gut auf Geweihte acht gibt und ihn je nach Spielart Karmapunkte verleiht und durch dieses neue angleichen an das Magie System, die Geweihten ihre Mystik verlieren )

Contra:
- Kosten für magische und klerikale Helden zu teuer
- zu viele Zustände nerven etwas...
- die Erfahrungsgrade sind nicht passend, da müssen größere Abstände her ( vor allem für Spieler, die mehr als 10 Jahre spielen )
- die Einschränkungen der Sonderfertigkeiten ( SF ) sind noch nicht gut gelöst. z.B. Bei späteren Ausweichen, dass nur leichte Rüstung getragen werden kann wird nicht ersichtlich
- manche SF sind echt voll überflüssig, vor allem für Magiebegabte...
- die Zauber sind viel zu sehr auf bestimmte Traditionen ausgelegt, dies sollte etwas allgemeiner sein
- die Kosten für Traditionen sind für den Vorteil voll schlecht
- verschiedene allgemeine SF und Anwendungsgebiete verteilt über diverse Bücher sind völlig überflüssig
- unvollständige Publikationen senken die Kaufmotivation

-> eine unangenehmes immerwährendes Defizit ist, dass ständig gesucht werden muss, es ist so unübersichtlich, dass es sich wie ein Mantel über die schöne Publizierung und die liebevoll gestalteten Illustrationen legt. Einfaches Beispiel, im Magieband, werden die akademischen Varianten vorgestellt, diese wären auch sehr praktisch gewesen, bei den Akademien selbst nochmal zu erwähnen... oder auch die Kampfstile, die kurz beschrieben werden und einige Seiten weiter erst mit Werten angegeben werden, was ist das für eine Logik. Das sieht eher danach aus, dass verschiedene Autoren etwas verfasst haben und dann in einem Buch zusammen getragen wurde. Sinnig wäre gewesen, diese dann passend einzusortieren.

Dieser Nachgeschmack, verdirbt meiner Meinung nach vielen tollen und engagierten Spielern den Spielspaß!

Einen schönen Tag euch -V-
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Re: DSA 5 und ich

Beitragvon Lhysthrobal » Donnerstag 5. Januar 2017, 10:20

Hallo,

meine Meinung zu Zauberern in DSA5 ist ja allgemein bekannt und da ich mich gerne dazu äußere und auch nicht müde werde ein paar Anmerkungen aus meiner Erfahrung:

1. Schon unter DSA4 hatte ich nicht den Eindruck, Magier seien zu stark. In der Borbaradkampagne hat der Trollzacker-Stammeskrieger (wohl keine Premiumprofession) dem Meister das meiste Kopfzerbrechen bereitet. Das Problem lag doch viel eher an den ganzen Synergieeffekten, mit denen man auch Magier "kostenoptimal" oder "nicht kostenoptimal" erstellen konnte. Insofern hat es zumindest nach meiner Spielweise keines "nerfs" bedurft.
2. Das einzige, worüber sich der Meister bei meinem Helden aufregte, waren indes die übermächtigen Dschinnenbeschwörungen, die sehr schwer handhabbar waren und in der Tat mächtig waren und zugegebenermaßen den Spielleiter gut in Bedrängnis bringen konnten. Ich weiß nicht wie es in DSA5 ist, aber man hört, dass bei Zauberern gerade die Beschwörung nicht "generft" wurde.
3. Insofern: Es wurde dann vielleicht an der falschen Stelle angesetzt. Vgl. nur die überteuerten und unbrauchbaren Anlyseregeln.
4. Zu den Zustandzaubern: Kann ich nicht zustimmen, dass sie mächtig sind. Habe Gegenteilige Erfahrungen gemacht. @Lyral: Ich verstehe nicht warum zwei 3-QS-Somnigravis gegen ein Ziel besser sein sollen als ein einziger 3-QS-Somnigravis. Kannst Du das mal erläutern?
5. Zur selbst empfundenen Nützlichkeit: Ich kann einiges. Aber im Vergleich zum AP-Stand ist es echt wenig. Ob ein Held nun 100 AP mehr oder weniger hat (oder auch 200 oder 300) merkt man einfach kaum bis gar nicht.
6. Zum Thema "was andere über meinen Magier Denken": Ich wurde schon häufig gefragt, was ich denn für ein Zauberer sei, der bestimmte Dinge, die man einfach von jedem Magier erwartet nicht kann. Z. B. der Balsam ist da so ein Fall. Den konnte ich mir aktuell nur noch nicht leisten.

Schöne Grüße


L
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Re: DSA 5 und ich

Beitragvon TrollsTime » Donnerstag 5. Januar 2017, 11:11

Lhysthrobal hat geschrieben:Hallo,

meine Meinung zu Zauberern in DSA5 ist ja allgemein bekannt und da ich mich gerne dazu äußere und auch nicht müde werde ein paar Anmerkungen aus meiner Erfahrung:

1. Schon unter DSA4 hatte ich nicht den Eindruck, Magier seien zu stark. In der Borbaradkampagne hat der Trollzacker-Stammeskrieger (wohl keine Premiumprofession) dem Meister das meiste Kopfzerbrechen bereitet. Das Problem lag doch viel eher an den ganzen Synergieeffekten, mit denen man auch Magier "kostenoptimal" oder "nicht kostenoptimal" erstellen konnte. Insofern hat es zumindest nach meiner Spielweise keines "nerfs" bedurft.


Sehr wohl war aber der Trollzacker eine "Premium-Rasse".
Die ganzen Daten stammen ja auch nicht aus meiner Nussschale, im Gegenteil: Ich bin da erst richtig drauf aufmerksam geworden, als ich mich in Foren bewegte und hörte, wie dort Charaktere gerne bevorzugt erstellt wurden. Zugegeben meist in PG-Runden, aber genau darum geht es ja: PG wurde durch Rabatte und Co sehr unterstützt, was insbesondere in gemischten Runden zu Problemen führen konnte.
6. Zum Thema "was andere über meinen Magier Denken": Ich wurde schon häufig gefragt, was ich denn für ein Zauberer sei, der bestimmte Dinge, die man einfach von jedem Magier erwartet nicht kann. Z. B. der Balsam ist da so ein Fall. Den konnte ich mir aktuell nur noch nicht leisten.
...

Natürlich muss auch die Gruppe umdenken. Den Balsam als Nobrainer aus der Birne zu kriegen, ist gerade für uns Veteranen nicht einfach.
Aber gerade DER war ja das Problem, warum früher profane Heiler so unbeliebt waren (und die verkorksten Heilkunde Wunden-Regeln).

----
Allerdings:
Die Analyseregeln finde ich auch Mist, mach die doch gerade für mich einen Klischeemagier aus.
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Re: DSA 5 und ich

Beitragvon Anon » Donnerstag 5. Januar 2017, 16:48

Morgel hat geschrieben:Hach Anon, Du und DSA 5 ... ich bin gespannt was daraus wird... :D


Ich ebenso... :D

Leomar hat geschrieben:Wer möchte, dass Elfen tatsächlich noch Elfen und Zwerge weiterhin Zwerge bleiben, wie sie aus DSA3 bekannt sind, muss praktisch bei DSA4 bleiben; ebenso all jene, welche nicht bloß kein Problem damit haben, sondern auch wünschen, dass Bauern direkt nach der Charaktererschaffung weniger gebildet als Magier sind und schlechter als Krieger kämpfen können, eben Bauern sind.


Zu dieser Gruppe würde ich mich wohl dazu zählen. Nur, daß ich dann bei DSA3 bleiben würde, da ich die Boxen hier liegen habe. :D Weil eben meiner Meinung nach die Hintergrundbeschreibung bei DSA der Pluspunkt ist. Daher wundert es mich auch so sehr, daß von diesem, scheinbar, zumindest teilweise, so abgerückt ist. Wenn auch nicht vom Hintergrund her, sondern von der Darstellung des Hintergrundes im Spiel selbst in Form von Regeln.

Tengwean hat geschrieben:
Leomar hat geschrieben:In DSA5 wird hingegen alles imho drei Zielen untergeordnet: 1) Einfachheit und Übersichtlichkeit (gescheitert, dieses Ziel umzusetzen) 2) Gerechtigkeit durch Gleichheit (Bedarfsgerechtigkeit und ähnliche Konzepte wären besser gewesen) 3) Schwächung der Magie (mehr als erreicht).

Das ist Leomars Meinung, es gibt aber auch viele andere, die ihm da (teilweise oder ganz) widersprechen. (z.B. Fayne, Lyral, Satuarius)

Das ist jetzt vielleicht eine dumme Frage, aber bezieht sich der Widerspruch auf die Zielsetzung, oder auf der Erreichen der jeweiligen Zielsetzung?

Tengwean hat geschrieben:Ich persönlich bin neu im RPG und zufrieden mit DSA5, was mir und meinen Freunden nicht passt, werden wir hausregeln, aber bisher sind wir so glücklich.

Das freut mich. :-) Darum sollte es bei dem Spiel ja auch gehen.

Tengwean hat geschrieben:Dir, Anon, wünsche ich ein für dich zufriedenstellendes Ende deiner Nachforschungen, egal welche Version dabei rauskommt. :) Denn es ist letztlich alles Aventurien, oder nicht?


Das ist wahr, ich danke vielmals und wünsche ebenso viel Spaß. :D

Lyral hat geschrieben:*schmunzel* Also ein nerf war extrem Dringen nötig was die Magie angeht.
Ob er zu stark war? Keine Ahnung. Die Frage ist sind Magier gleichwertig zu anderen Helden. Wenn ja war es genau passend. Wenn nein war es zu viel.


Mein Problem wäre es nicht einmal, wenn der Magier "nur" gleichwertig mit dem Krieger wäre. Mein Problem ist es, daß sich mir das Gefühl aufdrängt, daß alle Helden gleichwertig sind. Von Bürger und Bauer, zu Krieger und Magier. Das stört mich wesentlich mehr.

TrollsTime hat geschrieben:Wichtig ist (mMn) auch nur, dass man viele gleichberechtigte Konzepte hat oder alternativ viele attraktive Konzepte.
Bei DSA4 war jeder der Depp - vereinfacht -, der keinen Krieger oder Magier spielte.

Aber das stimmt doch nur, wenn man seinen Charakter auf Effektivität trimmen möchte, oder? Ich habe gestern Abend noch, als ich in "Vom Leben in Aventurien" geblättert habe, gedacht, daß der Knappe ein interessanter Heldentyp ist. Wobei das ganze Konzept von diesem Heldentypen ist, daß er eben unerfahrener und schwächer ist, als andere Heldentypen. Ich finde, daß das ein attraktives Konzept ist. Gerade daß es nicht gleichberechtigt ist, was die Fähigkeiten angeht, macht es zu einem attraktiven Konzept. So zumindest empfinde ich das. Und meine Spieler, glücklicherweise, auch. :D

TrollsTime hat geschrieben:Warum einen Streuner nehmen, wenn ich einen Schwertgesellen nehmen kann? Kann der Streuner was besser als der Schwertgeselle? Gleicht das die kämpferische Brillanz des ersten aus? In meinen Augen nicht.


Ich würde ganz simpel antworten - weil man einen Streuner spielen möchte. So lange der Streuner in seinem eigenen Gebiet (z.B.) dem Knacken von Schlössern besser ist, ist alles ok für mich. Welches Talentset am Tisch dann tatsächlich wichtig ist, daß entscheidet schlußendlich immer noch der Meister.

TrollsTime hat geschrieben:JETZT kann ich zwischen "reinklassigen" und "Hybriden" und sämtlichen Zwischenformen wesentlich freier und vor allen Dingen gleichberechtigter wählen. "Der Bauer, der so gut kämpft wie ein Krieger" ist allerdings eine Chimäre.
Wenn ich die Schablone "Bauer" wähle und anschließend mein Charakterkonzept mit Kampftalenten und Kampf-Sonderfertigkeiten zustopfe, DANN IST DAS ERGEBNIS KEIN REINER BAUER. Sondern ein Bauernsoldat, ein Krieger mit Hintergrund Bauer oderoderoder


Mein Problem ist eben, daß bei mir nie ein "reinklassiger" Bauer rausgekommen ist. Für einen Bauern sind das einfach zuviele AP. Was ja auch kein Wunder ist, wenn:
1. Man mit der selben Anzahl AP auch einen Krieger und Magier erstellen können soll
2. Die Talente von ihren Kosten auf den Nutzen abgestimmt sind. Bauern können im Regelfall eben weniger "abenteuerrelevantes" als Krieger.

Wenn dem nicht so wäre, dann wäre DSA5 sehr viel näher an meiner Vorstellung von einem System, welches ich gern spielen würde.

ScraNagar hat geschrieben: [...]


Vielen lieben Dank für die ausführliche Pro und Contra Liste. Vor allem die Pro Seite werde ich mir genau ansehen. :)

Lhysthrobal hat geschrieben:[...]


Auch hier vielen lieben Dank für die ausführlichen Anmerkungen. Von dem, was ich bisher gelesen habe, denke ich sagen zu können, daß ich hier zustimme.


TrollsTime hat geschrieben:Sehr wohl war aber der Trollzacker eine "Premium-Rasse".
Die ganzen Daten stammen ja auch nicht aus meiner Nussschale, im Gegenteil: Ich bin da erst richtig drauf aufmerksam geworden, als ich mich in Foren bewegte und hörte, wie dort Charaktere gerne bevorzugt erstellt wurden. Zugegeben meist in PG-Runden, aber genau darum geht es ja: PG wurde durch Rabatte und Co sehr unterstützt, was insbesondere in gemischten Runden zu Problemen führen konnte.


Einen solchen Charakter würde ich schon wegen der, den Trollzackern zugeschriebenen, Charakteristika der Rasse nicht zulassen. Das man nun aber, wenn man ein Abenteuer mit Trollzackern schreiben will, diese nicht mehr automatisch all ihre besonderen Eigenheiten haben, das finde ich schade. Wobei ich hier natürlich nur vermuten kann. Schließlich gibt es die Trollzacker ja noch nicht. Aber durch die Vorteilsgrenze ist es ja schon nicht so simpel Elfen und Zwerge mit all ihren Eigenheiten zu basteln.
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Re: DSA 5 und ich

Beitragvon Tengwean » Donnerstag 5. Januar 2017, 17:25

Bei der Sache mit dem Widerspruch: das erreichen, meine ich. Es gibt halt auch diejenigen die sagen, dass man halt nur die Bücher kaufen/mitnehmen muss, die man braucht, also warum AM I mitnehmen, wenn keine Magie im Abenteuer/bei den Helden vorkommt. Das macht es definitiv einfacher. Und ein komplett neues System kann auch nicht sofort mit der Vollständigkeit eines jahrealten mithalten, ohne sehr spezifische Bände herauszugeben, was dann aber nur denen hilft, die schon dem Vorgänger gespielt haben. Ist nicht immer alles optimal gelöst, aber mMn definitiv nicht gescheitert. (Jetzt nur am Beispiel 1), könnte man für die anderen beiden weiterführen, aber das überlasse ich denjenigen, die den Vergleich haben/länger dabei sind. Für mich passt es)

Gruß
T
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Re: DSA 5 und ich

Beitragvon Galjan » Donnerstag 5. Januar 2017, 18:21

Hmm, wenn wir schon Listen erstellen, auch von mir mit etwas Abstand...

Was mir an DSA5 gegenüber DSA4 gefällt:

+ Generierung mit AP, und nichts ist bei der Generierung billiger als hinterher
+ Schicksalspunkte sind prominenter
+ Einige Talente sind besser eingepreist
+ Viele zu mächtige Sachen wurden entschärft (Zauberspeicher, Gegenhalten etc.)
+ Zustände (aber nicht die Zustandszauber)
+ Regeln zum Überreden
+ Einfachere Regeln zur Zauber-Spontanmodifikation
+ Bessere Karma-Regeneration
+ QS statt FP in manchen Fällen gute Lösung
+ Regel-"Wiki"

Was mir an DSA5 nicht gefällt (und wovon ich dann auch nach der Beta teilweise ziemlich enttäuscht war):

- Kampfsystem mit halbierter Parade statt Vergleich von AT- und PA-Wurf
- Zauberer und Geweihte sind zu teuer, sowohl am Start als auch später
- Vorteilsgrenze in Verbindung mit automatischen Vorteilen für Elfen
- Regeln zu Vergleichs- und Sammelproben sind schlecht
- Talente mit Anwendungsgebieten sind schlecht geregelt (besser wäre ein Talentbaum gewesen)
- magische Analyse ist schlecht
- Meta-Talente (insbesondere Jagen) gibt's nicht mehr
- Bei Zaubern und vor allem Liturgien geht (bisher) Flair verloren
- Zauber / Liturgien bringen oft zu wenig, speziell Zustandszauber
- QS statt FP in manchen Fällen unnötiger Aufwand oder Gleichmacherei
- Regeln zersplittert auf zu viele Publikationen
- Sehr viele Fokusregeln erscheinen zu kleinteilig (während DSA4-Optionalregeln häufig noch sinnvoll waren; ich denke, es ist bezeichnend, dass wohl die meisten Leute bei DSA4 mit fast allen Optional- und sehr vielen Expertenregeln gespielt haben, aber wahrscheinlich nur sehr wenig DSA5-Spieler alle Fokusregeln verwenden)

Wir werden weiter bei DSA4.1 mit unseren umfangreichen Kampf-Hausregeln und ein paar Zauber-Hausregeln bleiben. Da fehlt eigentlich nur noch ein wertekompatibles faires Generierungssystem mit Softwareunterstützung, dann wär's ziemlich perfekt.
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Re: DSA 5 und ich

Beitragvon Beörn » Donnerstag 5. Januar 2017, 19:56

Anon hat geschrieben:
Beörn hat geschrieben:Dinge die ich z. B. gut an DSA5 finde:
...
weniger Talente (hat auch Nachteile: profane Helden sind billiger, unübersichtliche Anwendungsgebiete)

Zu Deinem letzten Punkt - ich hätte lieber mehr Talente und weniger Anwendungsgebiete. Regelst Du das am Spieltisch dann mit Handwedeln, wenn Du die Anwendungsgebiete nicht kennst? Und wenn Du sowas an Deine Spieler auslagerst, wissen die dann, daß ihnen ein Anwendungsgebiet fehlt, weil sie die Übersicht haben und sagen Dir dann, daß die Probe um 3 Erschwert sein sollte? Weil irgendwer muß ja im Kopf haben, welche Anwendungsgebiete existieren, oder eine Liste führen. Vielleicht liegt es ja daran, daß ich DSA3 besser kenne, aber solche Probleme mit Regeln, Regelsuche, "Welches Talent nutze ich jetzt am besten" hatte ich früher eigentlich nicht. Auch bei anderen Systemen nicht. Und gerade weil DSA5 ein junges System ist, mach mir das Sorge. Ich habe hier jetzt gerade 6 Bücher liegen und sehe schon den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Ich "fürchte" mich vor einer wachsenden Anzahl an Anwendungsgebieten. Daher hier die Frage - ist bekannt ob die Liste der Anwendungsgebiete je abgeschlossen sein wird?

Ist ja schon länger her, aber dazu auch noch ne Antwort. Ja, wir (also ich) löse sowas mit Handgewedel und schreib mir dann ggf. auf was ich gewedelt hab um später (also nach der Runde) die Regeln heraus zu suchen. Mit der zeit bekommt man auch ein Gefühl dafür welche Anwendungsgebiete erst durch eine SF erworben werden müssen (die halten sich ja in Grenzen).

Du hattest auch irgendwo das Beispiel: Was man jetzt verwendet Handeln(Feilschen) oder Überreden(Aufschwatzen).
Da ist es natürlich gut, dass es beide Varianten gibt, denn
  • ersteres ist um zu Handeln wenn beide die Wahre freiwillig kauven bzw. verkaufen wollen und
  • zweiteres wenn eine der Parteien nicht bereit ist zu verkaufen bzw. kaufen

Anon hat geschrieben:
Lyral hat geschrieben:*schmunzel* Also ein nerf war extrem Dringen nötig was die Magie angeht.
Ob er zu stark war? Keine Ahnung. Die Frage ist sind Magier gleichwertig zu anderen Helden. Wenn ja war es genau passend. Wenn nein war es zu viel.


Mein Problem wäre es nicht einmal, wenn der Magier "nur" gleichwertig mit dem Krieger wäre. Mein Problem ist es, daß sich mir das Gefühl aufdrängt, daß alle Helden gleichwertig sind. Von Bürger und Bauer, zu Krieger und Magier. Das stört mich wesentlich mehr.


Anon hat geschrieben:
TrollsTime hat geschrieben:Wichtig ist (mMn) auch nur, dass man viele gleichberechtigte Konzepte hat oder alternativ viele attraktive Konzepte.
Bei DSA4 war jeder der Depp - vereinfacht -, der keinen Krieger oder Magier spielte.

Aber das stimmt doch nur, wenn man seinen Charakter auf Effektivität trimmen möchte, oder? Ich habe gestern Abend noch, als ich in "Vom Leben in Aventurien" geblättert habe, gedacht, daß der Knappe ein interessanter Heldentyp ist. Wobei das ganze Konzept von diesem Heldentypen ist, daß er eben unerfahrener und schwächer ist, als andere Heldentypen. Ich finde, daß das ein attraktives Konzept ist. Gerade daß es nicht gleichberechtigt ist, was die Fähigkeiten angeht, macht es zu einem attraktiven Konzept. So zumindest empfinde ich das. Und meine Spieler, glücklicherweise, auch. :D


Anon hat geschrieben:
TrollsTime hat geschrieben:JETZT kann ich zwischen "reinklassigen" und "Hybriden" und sämtlichen Zwischenformen wesentlich freier und vor allen Dingen gleichberechtigter wählen. "Der Bauer, der so gut kämpft wie ein Krieger" ist allerdings eine Chimäre.
Wenn ich die Schablone "Bauer" wähle und anschließend mein Charakterkonzept mit Kampftalenten und Kampf-Sonderfertigkeiten zustopfe, DANN IST DAS ERGEBNIS KEIN REINER BAUER. Sondern ein Bauernsoldat, ein Krieger mit Hintergrund Bauer oderoderoder


Mein Problem ist eben, daß bei mir nie ein "reinklassiger" Bauer rausgekommen ist. Für einen Bauern sind das einfach zuviele AP. Was ja auch kein Wunder ist, wenn:
1) Man mit der selben Anzahl AP auch einen Krieger und Magier erstellen können soll
2) Die Talente von ihren Kosten auf den Nutzen abgestimmt sind. Bauern können im Regelfall eben weniger "abenteuerrelevantes" als Krieger.

Wenn dem nicht so wäre, dann wäre DSA5 sehr viel näher an meiner Vorstellung von einem System, welches ich gern spielen würde.


Hab das alles zusammengefasst Zitiert, was meiner Meinung nach auf das selbe Abzielt. Dies was du als Problem siehst finde ich hingegen gerade einen großen Vorteil von DSA5, so erlaubt das System transparent mit den kosten umzugehen.

Betrachten wir so diese zwei Varianten:
  1. Ich will nen Bauern und keinen Bauern-Sonstwas-Hybrid spielen? Kein Problem und super transparent: Einfach weniger Start-AP und alles ist super.
  2. Ich will nen Charakter mit dem Hintergrund als Bauer der, aber auf dem selben powerlevel mit dem Krieger ist? Kein Problem und super transparent: Beide bekommen gleich viel Start-AP und alles ist super.
Die 2. Variante ist eben kein klassischer Bauer mehr, sondern ein Charakter der ein Bauer war und sich schon weiterentwickelt hat.

Man muss sich einfach von der Bezeichnung der Start-AP lösen und es sehen als das was es ist: Es er möglicht die transparente Erstellung von Charakteren mit unterschiedlichem powerlevel. Das "mulmige" Gefühl wenn man weniger AP hat als andere in der Gruppe ist auch nur eine Illusion. Denn wo ist der Unterschied ob man
  • zwei Spielern 110 GP gibt die beim Krieger 1100 AP und beim Bauern 900AP wert sind oder
  • zwei Spielern 1100 AP für den Krieger und 900 AP für den Bauern gibt?
(Die Umrechnung zwischen GP und AP ist nur aus der Luft gegriffen, AP sollen hierbei nur das powerlevel des Charakters darstellen)

Das einzige Problem das ich dabei sehe ist, die Magie (scheint mir zu teuer um "rund" bauen zu können). Wir testen gerade dazu eine Hausregel die alles magische um ~15% verbilligt.

Nochmal zusammengefasst:
Ich finde das dies eines der großen Pluspunkte die DSA5 eingeführt hat ist. Endlich ist es für alle ohne weiteres erkennbar welches powerlevel ein Char hat und es ist einfachst möglich dies je nach laune anzupassen.

Und mein Fazit zu DSA5:
  • Es macht viel Spaß Aventurien unsicher zu machen (soll heißen DSA5 verdirbt mir den Spaß ganz und gar nicht)
  • Mir kommt DSA5 einfacher vor, wenn man sich auf die Basisregeln beschränkt (kann aber auf keine Regeln zeigen und genau benennen was einfacher ist) und mehr braucht man zu begin auch nicht und kann langsam mehr dazu nehmen
  • Die zwei Dinge die uns wirklich negativ aufgefallen sind:
    • das uns magisch Begabte zu schwach sind (wie schon geschrieben, dann halt mit Hausregel)
    • die Zerstückelung, heißt aber auch nur das es umständlicher ist sich n Char zu bauen (dazu reicht aber auch erstmal Regelwerk + Kompendium wenn man mehr Schablonen haben will), der Rest den man braucht steht ja Prinzipiell im Regelwerk. Wir kopieren die wichtigen Teile der Regeln (also SF oder Zauber) auch mal gerne zusammen, des würd aber auch bei DSA4.1 nicht anders sein.

Würde ich heute nochmal entscheiden müssen welche Edition wir spielen, würde ich mich wieder für DSA5 entscheiden und an einigen Stellen denken: "Wär DSA4.1 nicht doch besser gewesen?" :D

Edit: Kurze Erklärung zu unserer Gruppe um den vorherigen Satz besser einordnen zu können: Sind 2 Pen'n'Paper neulinge, ein D&D/Pahtfinder Spieler und ich selbst der mit DSA4 (nicht .1) das letzte mal wirklich gespielt hat (aber viele Charaktere in DSA4.1 gebaut hat).
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Re: DSA 5 und ich

Beitragvon Leomar » Freitag 6. Januar 2017, 12:34

Tengwean hat geschrieben:...dass ich ein bisschen davon genervt bin, dass du scheinbar nichts gutes in DSA5 siehst...


Ich sehe weniger nichts Gutes, ich sehe eher eine mir missfallende, imho einerseits fehlerhafte oder halbherzige und andererseits völlig überzogene Umsetzung, welche aktuell die Vorzüge in solch einer Weise negiert, dass für meine Gruppe DSA4.1 (+ wenige Hausregeln) die besser Wahl ist. DSA5 dient uns momentan eher als Inspiration für neue, ergänzende Hausregeln; mal wird hier ein Stabzauber angepasst und übernommen, mal dort eine weltliche SF usw..
Zuletzt geändert von Leomar am Freitag 6. Januar 2017, 16:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: DSA 5 und ich

Beitragvon Tengwean » Freitag 6. Januar 2017, 16:49

Danke für die Ausführung. Ich hab halt den Vorteil (?) es nicht anders zu kennen, und ich kann mit den Regeln mitwachsen. Auch wenn es hier und da ziemlich ... seltsame Dinge gibt ist für mich das Gesamtbild sehr angenehm und entspricht ziemlich meinen Vorstellungen. Aber jedem das seine, daher schade, dass DSA5 für dich (noch?) nicht passt, vielleicht schade, dass ich es nicht anders kenne.

Gruß
T
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