Erziehungsmethoden

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Erziehungsmethoden

Beitragvon darumwarum » Sonntag 16. April 2017, 15:20

Hallo ihr Lieben,

ich bin seit DSA 5 wieder mit dabei. Hab vorher in meiner Jugend gerne DSA 3 und 4 gespielt. Ich habe am neuen DSA viel Freude und ich habe mir vorgenommen DSA 5 irgendwann mehr oder weniger komplett zu haben. Nun wurde vor drei Monaten meine Tochter geboren und jetzt wird es natürlich schon so langsam Zeit sich zu überlegen wie man sie denn irgendwann nach Aventurien bekommt :). Habt ihr eine DSA-Gruppe mit euren Kindern & Familie? Wie habt ihr sie für das Thema begeistern können?

Liebe Grüße!
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Re: Erziehungsmethoden

Beitragvon Suratarius » Sonntag 16. April 2017, 17:42

Haha top :)

Vielleicht in jungen Jahren mit einem kindlicheren PnP anfangen (so viel ich weiß soll das 1w6 Freunde der Dorp kindgerecht sein) und sie dann im passenden Alter auf DSA einnorden, ähh -süden :D

Vielleicht zusätzlich die "harmlosen" Romane und Geschichten (eigenen sich da die Heldenbreviere der Regiohilfen?) als Gutenachtgeschichten vorlesen. Und wenn das noch nicht reicht die selbst erlebten DSA Abenteuer als Gutenachtgeschichte erzählen.

Das sind zumindest meine Ideen :lol:
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Re: Erziehungsmethoden

Beitragvon Nick-Nack » Sonntag 16. April 2017, 18:20

Ich weiß, dass mehrere Eltern DSA nach den Erzählregeln in einer vereinfachten Form ausprobiert haben. Ich habe aber bisher noch keine Rückmeldungen erhalten, wie gut das funktioniert :)
Spannende Videos zu Rollen-, Gesellschafts- und Computerspielen:
http://www.nick-nack.de/
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Re: Erziehungsmethoden

Beitragvon darumwarum » Montag 17. April 2017, 12:49

Vielen Dank für die Ideen. Eigene Heldengeschichten als Gutenachtgeschichte zu erzählen gefällt mir besonders gut :D. Die Erzählregeln werde ich mir auch mal anschauen, da kam ich bisher noch nicht dazu.
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Re: Erziehungsmethoden

Beitragvon Desiderius Findeisen » Mittwoch 19. April 2017, 19:22

Bei uns war es so, dass die Kinder ganz automatisch neugierig auf DSA wurden und ab ca. 11 Jahren mitspielten. Wir haben vorher keine gesonderten "Kinderrollenspiele" gespielt aber natürlich Geschichten erzählt. Ich habe einmal den Herrn der Ringe über mehrere Tage als Gute Nacht Geschichte frei (und arg abgespeckt) nacherzählt. :D
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Re: Erziehungsmethoden

Beitragvon hexe » Donnerstag 20. April 2017, 09:44

Man könnte sagen wer beim Spielleiten gestillt wird, wird schon irgendwann selbst damit anfangen. Meine Mutter hat den Herrn der Ringe im Wochenbett gelesen. Das kommt also bestimmt mit der Muttermilch. Aber ja, ich sehe ein, dass nicht jeder Rollenspieler fähig ist Muttermilch zu produzieren.

Ansonsten. Rollenspiel. Das machen die Kinder selbst. Das geht mit 1,5 Jahren los, dass das Tigerstofftier zum dem Legoduplo-Männchen "ROAAAAR" sagt. Oder irgendwo 'einkaufen' geht. Im Kindergarten wurde dann 'der Feuermagier und die Eiskönigin' gespielt. Rollenspiel muss man nicht erlernen, man darf es nur nicht vergessen. Und die Rollenspielbücher mit alle den Bildern sind sowieso interessant, sodass das Interesse automatisch kommt für Ritter, Raumschiffe und Rauferein.

Mit dem Töchterlein habe ich mir neulich ein Einhorn und Feen Wimmelbuch angesehen und damit überlegt, was das wohl für ein Setting wäre und welche Geschichten man da sich ausdenken könnte. Oder wie eine Welt, Gesellschaft funktioniert, in der Einhörner und Feen die Regeln machen...

Also Inspiriert euch gegenseitig.
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Re: Erziehungsmethoden

Beitragvon xNGTMx » Donnerstag 20. April 2017, 10:04

hexe hat geschrieben:Mit dem Töchterlein habe ich mir neulich ein Einhorn und Feen Wimmelbuch angesehen und damit überlegt, was das wohl für ein Setting wäre und welche Geschichten man da sich ausdenken könnte. Oder wie eine Welt, Gesellschaft funktioniert, in der Einhörner und Feen die Regeln machen...


Das Ergebnis der Überlegungen gibt es dann demnächst als Albernia-Feenglobulen-Abenteuer/-Setting im Scriptorium, ja? :idea: :)
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Re: Erziehungsmethoden

Beitragvon TrollsTime » Donnerstag 20. April 2017, 10:04

Ich war letztens in der Kita, TrollsTimmy abholen, schlief noch:
Da liefen dann 5 Knirpse*innen auf Besen durch die Gegend und wollten "die Sonne in Gewitter zaubern".
Und anschließend wollten die erst zu den "Monstern" und dann später "zu den Zombies", "weil die helfen uns um Sonne in Gewitter zu zaubern".

Yee-Ha: Goth-Rollenspiel sag ich da nur! Und irgendwie gelarpt.
-----

Umgekehrt geht es aber auch.
Mein Sohn liebt den Hasen Titus aus "Wenn sieben kleine Hasen schnell in ihre Verstecke rasen". Ein Frecher Kerl mit Schlappmütze.
Dessen menschliche elfjährige Entsprechung habe ich dann bei dem Heinzcon in "Kindheitsängste" gespielt und konnte mich schnell einfühlen, auch wenn ich die Hasenohren wegimaginieren musste.
Vertreter der "7+1"-Töpfe-Theorie
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Re: Erziehungsmethoden

Beitragvon hexe » Donnerstag 20. April 2017, 11:22

@xNGTMx
Nö, ich will nichts im Scriptorium veröffentlichen. ;)
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Re: Erziehungsmethoden

Beitragvon Anthea » Freitag 21. April 2017, 19:49

Also unsere Kinder sind begeisterte Rollenspieler! Als Baby waren sie immer mit dabei. Und auch später (mit Babysitter) haben sie es immer zumindest teilweise mitbekommen, da wir meist zu Hause spielen. Da war die Neugier schon geweckt :D
Und als dann die ersten Fragen kamen, hat mein Mann (unser SL) hin und wieder mal "Pippi Langstrumpf-Abenteuer" (stell dir vor du bist Annika, und du bist Tommy) mit ihnen gemacht, gern auf langen Autofahrten. So haben sie ganz einfach verstanden, was wir so machen.
Außerdem gab es immer entsprechende Bilder in der Wohnung und im Kinderzimmer, und auch thematisch passende Bücher zum Vor- und Selberlesen. Da unsere engsten Freunden und auch alle Onkels Rollenspieler, teils LARPER sind, wird auch bei familiären Treffen oft über Rollenspiel/Fantasy in irgendeiner Form gesprochen...

Jetzt haben wir neben unseren zwei Erwachsenen-Runden noch eine Kinder-Runde ( 2. bis 5. Klasse, übrigens mit den Kindern eines Mitspielers) die mein Mann meistert :P
Sie spielen DSA 1 (mit Finte und Wuchtschlag und abgesenkten LeP) und es klappt ganz hervorragend. Allerdings legen wir Wert darauf, das alle Mitspieler Eltern mit RP-Erfahrung haben ( nicht, das hinterher irgendwelche Beschwerden kommen!).
Inzwischen (nach dem Kaiser Raul Konvent) überlegen sie, zu DSA 5 zu wechseln!

Wir haben also ein gemeinsames Hobby! Und das ist ganz fantastisch!! Ich liebe es, und was am wichtigsten ist, die Kinder lieben es auch! Und wenn sie mal keine Lust mehr haben, dann ist das (wenn auch zur Zeit eher unwahrscheinlich) auch in Ordnung. Dann können Sie später mal mit Oma und Opa im Chor sagen: "Seid Ihr dafür nicht zu alt?!" :roll:
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