Kurze Fragen Kurze Antworten

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Beitragvon Koronus » Samstag 23. September 2017, 00:38

So um auch hier einen kleinen Regelfragen Thread zu haben, erstelle ich ihn Mal und eröffne ihn mit diesen zwei Fragen.

1. Da ja dank der Geisterwelt jeder Bruch der Litanei sich auf den Ruf auswirkt wollte ich fragen ob das nicht mit anderen Garou paaren jedes Mal Ruf abzieht wenn man sich mit der Liebe seines Lebens Vereinigt oder gilt das bloß als einzelner Verstoß?

2. Wie wirkt das bei Stämmen die auf gewisse Gebote der Litanei pfeifen? Zum Beispiel wenn einer oder mehrere Kinder Gaias einen ihrer kranken Ältesten pflegen? Zählt das dann auch als Litaneibruch?
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Re: Kurze Fragen Kurze Antworten

Beitragvon Thorfang » Sonntag 24. September 2017, 01:48

Koronus hat geschrieben:
So um auch hier einen kleinen Regelfragen Thread zu haben, erstelle ich ihn Mal und eröffne ihn mit diesen zwei Fragen.

1. Da ja dank der Geisterwelt jeder Bruch der Litanei sich auf den Ruf auswirkt wollte ich fragen ob das nicht mit anderen Garou paaren jedes Mal Ruf abzieht wenn man sich mit der Liebe seines Lebens Vereinigt oder gilt das bloß als einzelner Verstoß?

2. Wie wirkt das bei Stämmen die auf gewisse Gebote der Litanei pfeifen? Zum Beispiel wenn einer oder mehrere Kinder Gaias einen ihrer kranken Ältesten pflegen? Zählt das dann auch als Litaneibruch?



Hallo Koronus,
zu deinen Fragen wie ich sie handhaben würde und den Hintergrund verstehe:

Regeln und Hintergrund beschreiben das Umbra und die Geister nur als mögliche "Ruf-Petzen".
Es steht geschrieben das sich die Möglichkeiten von Chronik zu Chronik unterscheiden oder abweichen können.

Ich habe es immer so gehandhabt das zeitweiliger Ruf durch die Gesellschaft zu- oder aberkannt wird. Also muss ein Garou einer "Straftat" von anderen überführt werden oder seine gloreichen Taten glaubhaft verkünden oder Zeugen hierfür vorbringen.
Hat er dann die 10 zeitweiligen Punkte zusammen und lässt sich diese durch die Riten der Garou anerkennen, trägt sich sein Ruf in die Geisterwelt.

Was die Litaneibrüche beträfe:
Die Paarung zweier Werwölfe könnte "übersehen" werden sofern es zu keiner Schwangerschaft kommt.
Das Gesetz bezieht sich ja vor allem auf die Schaffung der Metis.
Keine Schwangerschaft, kein Metis, kein (echter) Verstoß.
Und selbst wenn man dieser Überlegung nicht folgen mag ist es guter Stoff für Geschichten.

Vor der obigen Überlegung, die Garou machen die Regeln und die Gemeinschaft richtet über sie, wären die Stämme fein raus mit ihren Litaneibrüchen.
Eine Rote Klaue die also Menschenfleisch frisst würde nur abgeurteilt werden wenn seine Septe dies auch verurteilen will.
Will man hingegen die Version der "Geisterpetzen" verwenden könnte man evtl. davon ausgehen das sich Geister die dem Stamm wohlgesonnen sind um die Verbreitung des Rufs seiner Kinder verantwortlich zeigen. So würde Einhornsbrut solch einen Litaneibruch übersehen.
Andernfalls würden ja Plagen ständig versuchen den Ruf der Gaiagarou in den Dreck zu ziehen um ihre Macht zu schmälern.

Eine andere Überlegung könnte besagen: Die Litanei ist eine Schöpfung der Garou. Was scheren sich Geister darum wenn die Garou es schon nicht tun.
Zuletzt geändert von Thorfang am Sonntag 24. September 2017, 01:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kurze Fragen Kurze Antworten

Beitragvon Gratler » Donnerstag 28. September 2017, 18:14

Koronus hat geschrieben:So um auch hier einen kleinen Regelfragen Thread zu haben, erstelle ich ihn Mal und eröffne ihn mit diesen zwei Fragen.

2. Wie wirkt das bei Stämmen die auf gewisse Gebote der Litanei pfeifen? Zum Beispiel wenn einer oder mehrere Kinder Gaias einen ihrer kranken Ältesten pflegen? Zählt das dann auch als Litaneibruch?


Das bietet euch als Gruppe und eurem Meister einen gewissen Spielraum. Ein Stamm ist ja bei Weitem keine homogene Gruppe (wie ja schon an den aufgezählten beispielhaften Fraktionen im GRW deutlich wird). Ebenso werden Ansichten auch von
Stamm zu Stamm verschieden sein. Das schöne ist ja dass die Litanei durchaus Interpretationsspielraum lässt. Es gibt jene die sie wortwörtlich nehmen und andere die sie versuchen zu deuten, zu beugen, dehnen, sinngemäß zu verstehen, etc.
Nachfahren des Fenris werden bestimmt einige Aspekte wesentlich kompromissloser sehen als ein anderer Stamm usw. Außerdem braucht es ja auch immer einen "Kläger", es sei denn der Litaneibruch ist so offensichtlich dass es nicht mehr anders geht. Und wann ist ein Litaneibruch nun ein Litaneibruch? Da hat Thorfang ja auch schon schön was dazu geschrieben
Wenn wir bei deinem Beispiel bleiben: Mute deine Schwäche nicht den anderen zu. Wann ist der Punkt erreicht? Wenn man nicht mehr kämpfen kann? Wenn man gar nichts mehr tun kann? Eine starke Septe kann Ältere bestimmt länger umsorgen wie eine Septe mit knappen Ressourcen (am besten noch mitten im Krieg). Auch ein alter Garou kann noch effektiv sein, abseits des Schlachtfeldes. Durch Wissen, Erfahrung, Knowhow.
"Die Nachfahren" (um jetz mal selbst zu verallgemeinern) würden vielleicht sagen "wenn du nicht mehr kämpfen kannst, dann kannst du versuchen dir Essen von den Welpen gegen dein Wissen zu ertauschen. Wenn du auch das nicht mehr kannst, dann mach den Ritus des Winterwolfes." Die Stillen Wanderer hingegen werden wahrscheinlich die Sache anders sehen. Dort zählen die Alten mehr. Da sie keinen Zugriff auf ihre Ahnen haben, sind die alten die mit dem meisten Wissen. Von ihnen kann man lernen und das sollte man tun solange man die Gelegenheit dazu hat.
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Re: Kurze Fragen Kurze Antworten

Beitragvon orkenspalter » Montag 2. Oktober 2017, 13:31

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