Mitspieler fürs Briefspiel gesucht!

Mitspieler fürs Briefspiel gesucht!

Beitragvon zwensch » Sonntag 12. Februar 2017, 14:15

Hast Du Lust, die Provinz Nordmarken mit zu gestalten?

Du
… hast Lust am Schreiben von Geschichten und Szenen?
… spielst DSA oder ein anderes Tischrollenspiel und möchtest das auch mal gern in schriftlicher Form ausprobieren?
… willst die Spielwelt, wie du sie aus den offiziellen Spielhilfen kennst, aktiv mitgestalten?
… hast einen funktionierenden Emailaccount ?

Wir
… suchen Mitspieler, die Lust haben, eine/n Junker/in, Edle/n oder Ritter/in aus einer eingesessenen Adelsfamilie im Herzogtum Nordmarken zu spielen
… sind ein bunter Haufen Rollenspieler jeglichen Alters aus ganz Deutschland
… tauschen uns per Emails und auf einem jährlichen Kon aus, auf dem es dann immer auch einen netten LARP-Teil gibt. Viele von uns sind auch im "Reallife" befreundet, also Treffen mit anderen "Nordmärkern" über die Geschichten im Briefspiel hinaus sind also nicht ausgeschlossen

Was ist Briefspiel?
Briefspiel ist eine Form des Rollenspiels, das durch das geschriebene Wort lebt. In der Praxis heißt das: wir schicken uns Emails mit Worddateien, in welchen wir dann gemeinsam an einer Geschichte schreiben.
Die bespielten Figuren kommen aus dem Umfeld des Adels, sind also Barone, Ritter, Edle oder andere Angehörige des Adels, daher nennt man Briefspiel auch Adels- oder Lehensspiel. Im Briefspiel können neben Einzelfiguren natürlich auch Familien und ganze Lehen bespielt werden; von tiefgehendem Charakterplay bis über eine Wirtschaftssimulation in deinem Lehen ist also alles möglich! Politik zwischen den Häusern, Machtkämpfe, Kompetenzgerangel und Fehden kommen dabei genauso vor, wie Feste, Turniere und Hochzeiten – auf denen ihr euch dann mit euren Figuren beteiligen könnt.
Gemeinsam schreiben wir die Geschichte der Provinz fort. Und das Tolle: hin und wieder finden Ereignisse und Figuren Einzug in die offiziellen DSA-Publikationen.

Was sind die Nordmarken?
Die Nordmarken sind eine Provinz im Westen Aventuriens, die als Herzogtum letztlich der Kaiserin des Mittelreichs, Rohaja I. von Gareth, untersteht. Vier Grafschaften teilen sich zwergenbevölkerte Gebirge, wirtschaftlich befahrene Flusslandschaften, bäuerliches Weideland und eine schillernde Hauptstadt. Rittertum und Götterfürchtigkeit, Tradition und Familie stehen an erster Stelle. In jüngster Zeit haben zwei der vorherigen Herzöge eher für negative Schlagzeilen im Reich und Stunk mit den Nachbarn gesorgt – der junge Adel will sich aber von alten Vorurteilen befreien und geht mit Elan und Frische auch alte Zöpfe an (die es in einem alten Adelsstaat wie den Nordmarken reichlich gibt). Magie ist in manchen Regionen verboten, aber auch hier brechen die alten Strukturen langsam auf, schließlich gibt es in der Hauptstadt eine Magierakademie und sind Zauberkundige vielerorts geschätzt.

So kannst du mitmachen:
Ab sofort läuft wieder unsere Neuspieler-Ausschreibung. Wenn du Lust hast, mal Briefspiel-Luft zu schnuppern, dann melde dich bei Tanja. Für alle Interessierten wird dann es ein kleines gemeinsames Abenteuer geben, das im März beginnt. (Siehe Text unten!)
Bei der Erstellung deines Helden wirst du von einem erfahrenen Spieler betreut. Dein „alter Hase“ kann dir auch einen ersten Einblick in die Welt der Nordmarken geben.

Mail an Tanja neuspieler@nordmarken.de
Anmeldeschluss: 12.3.2017

Weitere Infos unter http://www.wiki.nordmarken.de/bin/view/ ... NeuSpieler
zwensch
 
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Das Neuspielerabenteuer

Beitragvon zwensch » Sonntag 12. Februar 2017, 14:16

Winter im Jahre 1040 nach Bosparans Fall.
Vorbei war der große Feldzug der Kaiserin. Vorbei der große Hoftag in der gleißenden Stadt Beilunk. Der Winter war gekommen in die Nordmarken, in die Lande am großen Fluss. Schwer türmten sich Schneewehen auf und erschwerten das Reisen. Die Kälte, von Firun selbst gesandt, kroch durch Ritze und Fenster in die Häuser der Menschen. Den Zwergen in ihren Bingen tief in Sumus Leib mochte es ein wenig bessergehen – oben aber litten und erfroren in diesem Winter des Jahres 1040 nach Bosparans Fall die einfachen Leute.

Schon immer, wenn der graue Wanderer, der grimmige Herr Firun, mit Kälte und Ungnade regierte, wurden die Gebete an seine milde Tochter Ifirn vom Schnee davongetragen. Sie stiegen auf in die frostige Nacht und erklangen zwischen den eisigen Sternen auf der Suche nach Wärme und Hoffnung, nach dem Morgen nach dunkler Nacht.

Ja, nicht oft wurde in diesen Landen der Schwanengleichen gedacht. Doch nun, in diesem grausamen Winter, taten sie es wieder. Denn wie immer, wenn die Zeiten hart waren und die Hoffnung schwand, erinnerten sich die Alten und Kundigen an die Tage, die da waren, und an die Geschichten, die schon deren Väter und Vorväter am sterbenden Feuer erzählten. So auch daran, dass es hoch oben im Koschgebirge – dort, wo heute die Baronie Schwertleihe liegt – den einzigen Schrein der Tochter Firuns im Herzogtum Nordmarken gibt. Und daran, dass es den alten Brauch der Pilgerfahrt hinauf in die Berge gibt – immer dann, wenn der Herr des Winters seinen Grimm gar nicht mehr zügeln mag. Früher erlegten die Ahnen seltenes Wild in gefälliger Jagd, um es ihr zu opfern. Sie trugen es hinauf in die Berge, trotzten der harten Wanderschaft und hofften, durch Blut, Schweiß und Tränen den Winter besänftigen zu können.

In diesem Jahre nun war es wieder einmal so weit, und die alten Geschichten wurden wiedererzählt – und so manch junger Jäger, Adelsmann, Götterpriester oder Zauberkundige machte sich auf den langen und harten Pfad hinauf, zu ihr, der Schwanengleichen.
zwensch
 
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