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Dez242012

Das Praiosfest: Die Gewinner

Hier haben wir euch gebeten, einen kurzen Artikel, ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte zum Praiosfest zu schreiben. Die Vielzahl der eingereichten Beiträge hat uns wirklich überrascht und die Qualität begeistert.

Wie versprochen werden unter den 20 ersten Plätzen die schicken Preise verlost und sollten euch in Kürze erreichen.

Am besten gefallen (wobei uns die Auswahl wirklich nicht leicht fiel) haben uns die Beiträge dieser drei AutorInnen. Sie werden in der Januarausgabe des aventurischen Boten erscheinen:

  • Alexander Jakob
  • Bettina Ain
  • Heiner Jürgensen

Die 17 anderen Preise gehen an folgende GewinnerInnen. Ihre Beitrage erscheinen im Laufe der nächsten Wochen hier bei uns im Blog (der Einfachheit halber in alphabetischer Reihenfolge der Vornamen):

  • Aaron Klüppelberg
  • Andreas Heid
  • Andreas Steffens
  • Arvid Becker
  • Cornelia Majehrke
  • Eduard Lerperger
  • Florian Bracker
  • Florian Schörg
  • Frederik Elting
  • Kevin Werthmann
  • Pascal.Kluthe
  • Philipp Neitzel
  • Ruth Weiand
  • Sebastian Rosada
  • Susanne Töpfer
  • Tobias Baus
  • Ulrich Schumacher

Herzlichen Glückwünsch an die Gewinner. Und zur Eröffnung hier gleich der Beitrag von Aaron Klüppelberg:

Liebe Kara,

ich hoffe, dieser Brief erreicht Dich bei guter Gesundheit und Du hast die Namenlosen Tage gut überstanden. Hier in Weiden haben wir die bösen Geister dieser dunklen Tage vertrieben, wie es sich für die stolzen Bewohner dieses Landstriches geziemt. In Trallop, wo ich die Tage wegen meines Ritterschlages verbracht hatte, wurde seit den ersten Strahlen von Praios Antlitz von allen Regimentern und anwesenden, kampferprobten Adeligen eine Prozession abgehalten. Angeführt wurde sie von ihren Hochwürden Dolgon von Hohenweiden von der Halle der Sonne und des Gesetzes und Selinde von Trallop von der Halle der Orkenwehr, die den großen Zug durch sämtliche Gassen der Stadt lenkten. Der Gleichschritt des Aufmarsches, das Schlagen gegen die Schilde und das einhellige Rufen aller an der Prozession Beteiligter soll in jedem Winkel und jedem Schlupfloch die Reste des Übels aufscheuchen und vor den Recken her aus der Stadt treiben. Die Bevölkerung unterstützte den Umzug, indem sie kurz vor seinem Passieren lautstark in die leere Straße hineinschimpfte, drohte und mit Besen und Stöcken gegen Türrahmen und Gebälk pochte, bis die Bewohner schließlich in Jubel ausbrachen, als der Zug sie erreichte. Nicht wenige folgten ihm, als er vorüber gezogen war. Nachdem jede Straße begangen wurde, brach die Menge an den Toren der Stadt auf und die Menschen stürmten lauthals schreiend oder - so sie ein Pferd besaßen - gallopierend vor, um das Böse zu verjagen und ihm klarzumachen, dass die Weidener sich geschlossen zu wehren wissen. So ähnlich habe ich das Praiosfest auch in anderen Ortschaften Weidens in vergangenen Jahren erlebt. Ich, ein Waise, der nur dem Reich demütig dienen will, wurde indes in diesen Tagen mit anderen von Herzogin Walpurga von Löwenhaupt 'aus Anerkennung herausragender Leistungen' zum Ritter von Weiden geschlagen. Wenn wir uns das nächste Mal sehen, trage ich die Farben Weidens.

Ich freue mich auf unser nächstes Abenteuer,

Greven von Weiden