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Nov212013

Uthuria Jost und die Zwillingsstädte

Die Abenteuer von Uthuria Jost gehen in die nächste Runde! Dominic Hladek, einer der Autoren von Porto Velvenya, Der Fluch des Blutsteins und Der Gott der Xo'Artal, berichtet euch heute von einigen Elementen des dritten und letzten Bandes der Uthuria-Regionalkampagne Grüne Hölle und erwähnt dabei auch einiges, das die Helden sehen oder erfahren können. Je nach persönlicher Spoilerempfindlichkeit sei darum eine milde Warnung geäußert. ;-)

 

Wer hätte geahnt, dass ein Meer so verrottet stinken kann?, denkt sich Uthuria-Jost. Algen, wohin das Auge blickt. Kaum Wind und keine Flut, die den ganzen Dreck wegspülen könnte. So mutet das elende Tipoxatl an, durch das unser Abenteurer gerade schreitet. Es hat ihn an den nördlichen Rand des Xo’Artal-Reiches verschlagen, in eine der „Zwillingsstädte“. Dort an den Küsten, wo in Aventurien der Handel aufblühen würde, scheint das Reich der Xo’Artal vielmehr zu verwelken. Kein Wunder, dass die Tipoxatal ihr Totenreich auf den algigen Meeresgrund verorten. Würde ich vermutlich auch in diesem Drecksloch hier. So kreisen Josts Gedanken darum, wie es hier wohl so weit kommen konnte, während er die kargen Todäcker und den algenüberwucherten Schiffsfriedhof inspiziert, den sie den „Schwimmenden Wald“ nennen. Ein trauriges Symbol ihrer einstigen Größe.

[…]

Wenn Itocatl mit seiner gespenstisch leeren Tempelstadt doch nur wenigstens einen Deut besser wäre! Die scheinen hier ja Angst zu haben, auch nur vor die Tür zu gehen, überlegt Uthuria-Jost bei sich. Hätten sie nicht die Spinnenseide und etwas, das man zumindest eine kleine Handelsflotte nennen kann, sie wären hier nicht weniger erbärmlich dran als die Leute in Tipoxatl. Aber Ordnung haben sie geschaffen, das muss man ihnen lassen, denkt er weiter bei sich und meint eine harte, strikte Ordnung, weit entfernt von Gerechtigkeit. Während der Hauch des Verfalls und des endlosen Krieges ihn umweht, eilt er weiter durch die Straßen und sieht zu, dass er seinen Auftrag so schnell es geht erledigt, um bald wieder abreisen zu können.

 

Nun ist es soweit, der dritte und letzte Teil der Regionalkampagne Grüne Hölle erscheint in absehbarer Zeit. Der Gott der Xo’Artal wird er heißen und auch diesmal ist der Band eingeteilt in einen Abenteuerteil und einen Hintergrundteil. Als erstes wollen wir Ihnen einen Einblick in den Hintergrundteil geben:

Während Grüne Hölle II ganz in das „Herz“ der Xo’Artal-Kultur eingetaucht ist und im Zeichen der Kultur- und Magiebeschreibung dieses Volkes stand, beschäftigt sich Der Gott der Xo’Artal eher mit den Randbereichen dieser Kultur: Mit Itocatl und Tipoxatl werden zwei Städte an den Grenzen des Xo’Artal-Gebietes, an der nördlichen Meeresküste, beschrieben, die sich im Niedergang befinden. Sie stellen die Hauptschauplätze des Abenteuers dar und werden auf die gleiche Weise wie schon Porto Velvenya und Amakun in den Bänden zuvor beschrieben: Auf wichtige Gebäude, Personen von Geltung und Stadtgötter (welche die die bereits bekannten aus Grüne Hölle II modular erweitern) wird näher eingegangen; das alles aufgelockert durch Eindrücke aus der jeweiligen Stadt. Es sei so viel verraten, dass beim Elend, das auf verschiedene Arten (aber in beiden Städten) herrscht, natürlich der Widersacher der Kampagne seine Finger mit im Spiel hat. Und so wird auch auf sein Wirken in Uthuria regeltechnisch näher eingegangen.

 

Neben diesen beiden Xo’Artal-Städten werden auch zwei lokale Kulturvarianten der Nanshemu  eingehend beleuchtet, die sehr unterschiedliche Facetten aufweisen. Zwar haben beide ihren Platz zwischen den Stadtstaaten der Xo’Artal gefunden, aber während die städtischen Nanshemu, auf die in Grüne Hölle II bereits eingegangen wurde, von Shaz-Nomena aus Intrigen und Handelskontakte aufbauen, hausen ihre Vettern in Sümpfen zwischen den Ruinen einer untergegangenen Xo’Artal-Stadt. Beide Kulturen kommen mit einer kurzen Stadtbeschreibung einher.

 

Daneben fehlt es auch in diesem Band nicht an gefährlichen Untieren, es gibt (vergleichsweise geringe) Regelerweiterungen, um die Kulturen am Rande der Xo’Artal-Gesellschaft mit ihren Eigenheiten spielbar zu machen sowie ein „Update“ zu Porto Velvenya nach der Kampagne.

 

Im letzten Blogeintrag aus der Schreibwerkstatt der Grünen Hölle werden wir auch über den Abenteuerteil berichten.