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Jan092014

Marmorstein und Eisen bricht: Ein Ausblick auf Steinerne Schwingen

Marmorstein und Eisen bricht ... hoffentlich nicht, wenn im Februar die Steinernen Schwingen in eure Wohn- und Rollenspielzimmer geflogen kommen. Wie ich höre, versucht man in Waldems gerade, die gemeinen Taunusgargyle dazu zu dressieren, euch den Band als geflügelte Boten persönlich vorbeizubringen, ohne eure Wohnungen, Häuser und Kamine allzu stark zu beschädigen. Ob das glückt, ist fraglich. Zur Not werden eben doch die Postkutschen oder die Ucuriaten bemüht.

Wie ihr vielleicht schon gehört habt, ist Steinerne Schwingen das kommende Das Schwarze Auge-Abenteuer aus dem Hause Ulisses. Und wie der Name schon andeutet, dreht sich alles um unsere geflügelten Freunde aus Stein: die Gargyle. Den Klappentext des Abenteuers könnt ihr bereits hier lesen, das Making of des fantastischen Covers mit dem internen Titel „Gargmäään“ findet ihr hier.

Worum geht’s im Abenteuer?

Achtung! Wer das Abenteuer noch spielen möchte, der sollte ab hier nicht mehr weiterlesen.

 

Nun, um Gargyle, und natürlich um ihre Herkunft, von der schon in der Zoo-Botanica Aventurica in Form eines Märchens berichtet wird. Der Interessierte mag dort bereits Hinweise und zwei Namen finden, die auch im Abenteuer eine Rolle spielen.

Waren die armen, gerne mal von Schwarzmagiern versklavten Wasserspeier früher nur ein vor allem deshalb interessanter Werte-Eintrag, weil der RS pro Altersstufe anstieg, während andere Werte sanken, so erhielten einige Gargyle mit der Gareth-Box ein geschärftes Profil, ein eigenes Wesen, einen Charakter. Die Helden werden in Steinerne Schwingen ausführlich mit Gargylen interagieren können: als Verbündete, Feinde, als etwas irgendwo dazwischen, ja sogar als… man selbst, aber dazu an anderer Stell mehr. Natürlich aber auch als steinerne Ungetüme, die man zu Kies prügeln kann.

Die Helden können zunächst so sanft und schleichend oder so schnell in das Abenteuer eingeführt werden, wie es der Meister wünscht. Im Rahmen von mehreren flexibel gestalteten Szenarien erforschen sie dabei Nirgendgassen und Schattenpfade, deren Zusammenhang zur Herkunft der Gargyle bereits in der Gareth-Box angedeutet ist und im Abenteuer aufgelöst wird.

Die Helden werden dabei auf eine Gargylin aufmerksam (bzw. sie auf die Helden), durch die sie Hinweise auf die Herkunft ihrer Artgenossen erhalten. Sie ruft aber auch andere Mächte auf den Plan, vor allem Rosthauts Bande, die bereits in der Gareth-Box beschrieben wurde. Der finstere Gargyl und Erzschurke dieses Abenteuers hat reichlich Unterstützung angeworben, so dass bei den Helden in den Folgekapiteln keine Langeweile aufkommen dürfte. Sie werden in ein Abenteuer gezogen, bei dem unter anderem folgende Orte (optionale) Schauplätze darstellen:

  • Ein magisch verzwicktes Haus in Eschenrod
  • Die Katakomben des Pentagontempels
  • Das Noionitendorf
  • Der Tempel der Sonne
  • Eine Glasmanufaktur im Glaserwinkel
  • Mutter Pöschels Heim für höhere Töchter
  • Der Taubenturm der Villa Stoerrebrandt

Über mehrere Kapitel recherchieren die Helden, kommen mit Personen wie dem Gargyl Marmorklaue und Desmona der Grauen in Kontakt, geraten in Kämpfe zwischen Gargylen und müssen die Herkunft dieser Wesen erforschen, ja sogar nach dem sagenumwobenen Urvater der Gargyle suchen, bevor sie am Ende hoffentlich die Pläne Rosthauts durchkreuzen können.

Im nächsten Blog zu Steinerne Schwingen gibt es dann einen kleinen Ausblick auf den Aufbau des Abenteuers.

Bis nächste Woche
Dominic Hladek

Bilder: