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Apr012016

April, April – Ein Scherz mit Folgen

»Scherze niemals, es könnte jemand ernst nehmen.«
—ein ungenannter Weiser

Anno 2012 erschien am ersten April die Ankündigung für einen Band mit dem klangvollen Titel Wege der Vereinigung. Es gab sogar ein fiktives Inhaltsverzeichnis, das ein Buch voll mit inneraventurischen Texten, Spielhilfen und sogar Regelerweiterungen (!) rund um aventurische Liebeskünste versprach.

An diesem Aprilscherz schieden sich wie erwartet die Geister. Während einige uns (völlig berechtigterweise) spätpubertäre Albernheit vorwarfen, haben wir jedoch nicht mit der Welle der Begeisterung gerechnet, die diese Ankündigung auslöste. Spontan wurde eine Petition angeregt, die das Erscheinen forderte, Nandurion widmete dem Thema sogar eine eigene Kolumne. Und noch heute wird Wege der Vereinigung immer wieder auf Veranstaltungen oder bei der Feedback-Adresse nachgefragt.

Die schlechte Nachricht ist: Nach der Umstellung auf die neue Regeledition gibt es dringlichere Baustellen, deswegen ist derzeit kein solcher Band in Planung. Selbst wenn wir es wollten, ist derzeit nur wenig Raum für solche Liebhaberprojekte.

Doch nun, wo das ganze langsam druckreif wird, ist endlich auch Zeit für eine gute Nachricht: Unser öffentlichkeitsscheuer Redakteur Axel Spor arbeitet nach wie vor unermüdlich an (regelfreien) Texten für diesen Band. Er hat damals kurzerhand ein Sabbatical genommen, ist durch Indien und China gereist und sitzt nun seit fast drei Jahren in einem tantrischen Kloster im abgelegenen Bergland von Tibet. Die dort entstandenen Texte möchten wir euch nicht länger vorenthalten, deswegen erscheint im Juni diesen Jahres, dem aventurischen Rahjamond, sein neues Werk: das Rahjasutra.

 

 

Rahjasutra

Auf die Idee, das Rahjasutra im Vademecum-Format zu veröffentlichen, brachte Axel ausgerechnet die Lektüre der altgedienten Geographia Aventurica. Dort nämlich ist das inneraventurische Buch der Liebeskunst mit exakt 160 Seiten beschrieben – genau so viele Seiten, wie unsere kleinformatigen Götter-Vademecums haben.

Um nicht die ganze Zeit in schwer verständliches urtulamidisches Geschwurbel verfallen zu müssen, hat Axel einen zeitgenössischen Autor ersonnen, der eine einfacher zugängliche Ausgabe verfasst hat, wie es schon der Orientalist Sir Francis Burton mit dem irdischen Pendant, dem Kamasutra tat.

Das Rahjasutra kann sich also auch prima im Spiel oder sogar in Heldenhand wiederfinden. Da die Originalausgabe besonders von der farbenfrohen und teilweise recht offenherzigen Bebilderung lebt, haben wir uns außerdem entschlossen, die Neuausgabe in Farbe zu veröffentlichen. Wie die Vademecums bekommt auch das Rahjasutra einen haptisch ansprechenden Kunstledereinband mit Prägung spendiert. Das Material für den Einband hat, gewohnt fachkundig und mit viel Liebe, Michael Mingers dafür ausgesucht.

Der Band erscheint streng auf 999 Exemplare limitiert und ist ab Juni exklusiv über den F-Shop erhältlich. Alle weiteren Details erfahrt ihr auf der Produktseite. In den nächsten Tagen wird das Produkt dann auch im F-Shop vorbestellbar sein.

Update: Das rahjasutra ist ab sofort hier vorbestellbar.

 

In diesem Sinne: Herzliche Grüße von Axel aus Tibet!

Eure DSA-Redaktion