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Apr012016

Kein Erbe in Sicht, Geliebter des Prinzgemahls packt aus! - Ein Blick in den Aventurischen Boten #176

Der Aventurische Bote ist eine zweimonatig erscheinende Zeitung, die entweder über das Abo zusammen mit dem Heldenwerk nach Hause bezogen werden kann oder kostenlos bei Händlern ausliegt. Ebenso kann der Bote kostenlos als PDF bezogen werden.Dem Aventurischen Boten liegt im Abo stets ein 16-seitiges DSA5-Abenteuer (ein sogenanntes Heldenwerk-Abenteuer) bei. 

Heute erwartet euch das letzte Preview zum Aventurischen Boten 176. Dieser Artikel aus der Feder der streitbaren Itsadora Itsenhuber hat es aber in sich und bietet Enthüllungsjournalismus vom Feinsten. Ob und welche Konsequenzen dieses packende Interview hat, erfahrt ihr allerdings erst in der nächsten Ausgabe des Aventurischen Boten, der Nummer 177.
Nach dem Boten ist vor dem Boten und es bleibt spannend im Raulschen Reich. Weh dir, Aventurischer Bote, wir bangen!


Weh dir, Raulsches Reich!

Noch immer kein Erbe in Sicht – Geliebter des Prinzgemahls packt aus!

Gareth. Die Schlacht ist geschlagen, der Schattenmarschall Helme Haffax ist Geschichte, doch noch immer wankt das Fundament des Mittelreichs, denn es fehlt ein Erbe für den Thron. „Der Kaiserin sind die Strapazen des Feldzugs noch immer anzusehen“, weiß eine Vertraute aus dem Palast zu berichten, was darauf schließen lässt, dass an Nachwuchsplanung noch gar nicht zu denken ist.
Ein verdienter Veteran jedoch, der verständlicherweise ungenannt bleiben möchte, eröffnete mir einen gänzlich anderen Blickwinkel auf das Geschehen am Kaiserhof. Der geneigte Botenleser möge sich selbst ein Bild machen:
„Einen Erben wird es auch nicht geben, zumindest keinen legitimen“, sagt der Mann mit dem festen Händedruck und dem Durchschnittsgesicht, als ich ihn im Schwarzen Raben in Eschenrod treffe. Und dann behauptet er das Ungeheuerliche: „Das Lager der Kaiserin und ihres Gemahls ist kalt und wird es auch bleiben.“ Und weiter: „Er findet nämlich nichts an Frauen.“
Während wir um die Fruchtbarkeit der Kaiserin bangen, vergnügt sich ihr Gemahl also in fremden Betten? Und ist er womöglich überhaupt nicht dazu in der Lage, seine ehelichen Pflichten bei der Gemahlin zu verrichten? Auf den Schreck trinke ich drei Schnaps und höre mir schweigend seine Geschichte an. Er kennt Namen, ging als Informant lange im Tobrischen Hof ein und aus (Anm. der Redaktion: Sitz der Criminal-Cammer), hat Kontakte zur KGIA und kennt nicht nur die wichtigen Namen bei Hofe, sondern auch intime Details, von denen er gerade genug preisgibt, um glaubhaft zu wirken.
Ich für meinen Teil glaube inzwischen nicht mehr an einen Erben aus den Lenden des Prinzgemahls. Sicher ist jedoch, dass Rohaja früher oder später einen Thronfolger präsentieren muss, um Begehrlichkeiten unter den anderen hohen Familien zu unterbinden, die manchmal sogar unverhohlen gierig nach dem Thron schielen. Unvergessen ist der Zwist im Jahr des Feuers, als die Kaiserin totgeglaubt war und sich Answin von Rabenmund zum zweiten und – den Göttern sei Dank –letzten Mal selbstherrlich zum Herrscher aufschwang.
Einen Hoffnungsschimmer bietet möglicherweise jedoch ihre kaiserliche Schwester Yppolita, die jedoch mit dem Fluch der Magie geschlagen ist. Ein Erbe aus ihrem Schoß kann uns retten oder verdammen, weiß doch jeder, dass im Mittelreich keine Zauberer mehr auf dem Thron sitzen dürfen. Aber das durfte bis vor einigen Jahren auch noch keine Frau.

Raulsches Reich, wir bangen!

Itsadora Alrikshuber
(Axel Spor)