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Jan112017

Ewiger Hass: Ausblick auf das kommende Abenteuer in Nostragast

Auch wenn wir den Streit nicht begonnen haben, müssen wir immer wieder gegeneinander kämpfen. So mancher behauptet, der Zwist läge im Land und den Wesen begründet, die hier leben, ich jedoch glaube nicht daran. Warum sollte man auch an etwas Überderisches glauben, wo der Feind doch viel handfester ist? Diese niederträchtigen Feiglinge haben uns zuerst überfallen und genau das und nichts anderes ist die Wurzel des Zwists ...“

häufig gehörte Worte unter Nostriern und Andergastern, deren Inhalt stets an den jeweiligen Feind angepasst wird

 

Ende Januar erscheint mit Ewiger Hass ein weiteres Abenteuer in den Streitenden Königreichen. Nostria und Andergast zählen zu meinen aventurischen Lieblingsregionen. Nachdem mein Abenteuer Deicherbe an der nostrischen Küste angesiedelt war, spielt die Geschichte von Ewiger Hass im Grenzgebiet und in der Waldwildnis Andergasts. Wie das vorangestellte Zitat vermuten lässt, spielt das settingprägende Thema der Region, die uralte Feindschaft zwischen den Reichen, eine wichtige Rolle. Es geht aber auch um deren Folgen für die Bevölkerung, um eine Suche, um Feenzauber und erbitterte Kämpfe. Und letztlich auch um die Wurzel allen Hasses.

Ewiger Hass ist ein eher düsteres Abenteuer, das gerade für Helden aus den Streitenden Königreichen reizvolle Konstellationen bietet. Gleichzeitig hält es aber auch für Abenteurer aus anderen Teilen Aventuriens verschiedene Einstiegsmöglichkeiten und potentielle Auftraggeber, wie den legendenumwobenen Druiden Arbogast den Alten oder die traditionsreiche Nostrische Wehr, bereit.

Die Abenteuerhandlung führt die Charaktere zunächst nach Beilstatt, eine Siedlung am Ornib, und von dort aus weiter bis tief ins Herz der Waldwildnis – und darüber hinaus. Sie geraten an einen Ort, an dem der ewige Konflikt zwischen Nostriern und Andergastern zu einem niemals endenden Wettstreit erstarrt ist, der nach ganz eigenen Regeln ausgetragen wird. Dort stehen sie vor der schweren Entscheidung, sich entweder für eine Seite zu entscheiden oder sich am Ende womöglich einen Weg zwischen allen Fronten hindurch bahnen zu müssen. Den Spielern bietet dieser Teil des Abenteuers viele Freiheiten, da sich die Ziele auf unterschiedlichen Wegen erreichen lassen.

Eine alte Weisheit, die in den Streitenden Königreichen jedermann kennt, lautet: Tief im Wald stirbt man einsam. Und tatsächlich verbirgt sich im Dickicht weit mehr als nur die Kreaturen des Waldes. Auf die Helden warten Begegnungen mit zerstrittenen Sumupriestern, angriffslustigen Goblins, düsteren Feen und sogar einem al'anfanischen Granden, den es bis in die Wälder Andergasts verschlagen hat. Ohne die Bereitschaft auch selbst zu Schwert und Streitaxt zu greifen, werden sich die Helden nur schwer behaupten können. Dennoch ist Ewiger Hass kein Abenteuer, das sich allein mit Waffengewalt bestehen lässt. Solides Verhandlungsgeschick, Listenreichtum und die Fähigkeit zum Überleben und Zurechtfinden in der unwegsamen Wildnis sind nicht minder entscheidend, um lange vergessenen Wahrheiten auf die Spur zu kommen.

David Schmidt