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Mai082017

Vorschau: Brennen soll Bosparan - DSA-Roman von Judith Vogt

Im August  erscheint mit Brennen soll Bosparan ein neuer Roman aus der Feder von Judith C. Vogt, der die Leser mit auf eine abenteuerliche Reise in die aventurische Vergangenheit nimmt. Warum es ihr gerade die Dunklen Zeiten so angetan haben, das erzählt euch Judith am besten selbst.

 
Ich beginne mit einem leicht abgeänderten Zitat. Aus dem „Dschungelbuch“.
 
Kipling? Nein, es tut mir leid. Disney!
 
„Die dunklen Zeiten. Wie viel Phantasie und wie viel Zauber liegen in diesen Worten!“
 
Und ein Haufen Storyhooks, Ideen, Verknüpfungen und faszinierende Bilder (sowohl die gezeichneten als auch die im Kopf) stecken in der dunkelgrauen Box, die nach wie vor das abgegriffenste Stück meiner Rollenspielsammlung darstellt. Es gibt so viel zu erzählen aus der Zeit vor Bosparans Fall!
 
2015 wurde ich auf drei Cons in Folge gefragt, ob ich mich denn nicht noch mal in die Dunklen Zeiten wagen würde. Nach dem dritten Mal habe ich es als Zeichen einer beliebigen Dunkle-Zeiten-Wesenheit aufgefasst, die mich offenbar ruft, und habe begonnen, mir Gedanken zu machen. Lose verknüpft mit meinem ersten Zweiteiler aus den Dunklen Zeiten, aber so, dass man ihn ohne Vorwissen lesen kann. Zeitlich ein wenig später angesiedelt, sollte er zudem die Herkunft von ein paar Fäden aus Christians und meinem Thorwal-Abenteuer Friedlos erklären. Gleichzeitig wollte ich mich mal in Gegenden wagen, die ich noch nicht kannte: Al’Mada! Das Diamantene Sultanat! Die Insulae Cyclopeae! Denn das alte Sprichtwort sorgt dafür, dass die Wege aller Protagonisten nach Bosparan führen werden.
 
 
So ist die junge Alhanierin Shinja auf der Flucht vor dem Tyrannen Amagomer, der alle Zauberpriesterinnen der Heshinja töten lassen will. Der Aveshapriester Yagheer glaubt, er sei auserwählt, mukhtar, um Rache an den Geschuppten zu üben. Hrutgar, Anführer eines Plünderzugs der Hjaldinger, strebt mit seinen Drachenbooten den Yaquir hinauf. Und auch Legat Jel nähert sich Bosparan, weil Dalek-Horas II. unfähig ist, der Bedrohung durch die Nordleute Herr zu werden. Er sendet den Drachenbooten nur die unerfahrene Bosparanerin Yilia und den altgedienten Tribun Dolokanes mit der verhassten Legio Shinxiria entgegen …
 
Was mich besonders an den Dunklen Zeiten fasziniert, ist, dass die Grenzen noch nicht klar gezogen sind zwischen Göttlichem und Dämonischem, und dass dieser Umstand zu Verwicklungen führen kann, die die Intrigen der Menschen noch weit übertreffen. Aber auch von Letzterem gibt es in den Zeiten eines dekadent-unfähigen Herrschers natürlich genug.
 
Lust aufs Buch bekommen? Dann folgt der Spur des Falken und der Schlange in die Zeit, als Bosparan brannte!
 
Über die Autorin:
 
Judith Vogt wurde 1981 in der Nordeifel geboren. Eine Jugend fernab der Zivilisation brachte eine Flucht in phantastische Welten mit sich. Sie machte eine Ausbildung zur Buchhändlerin, denn auf diese Weise kommt man günstiger an Bücher. 2003 zog sie der Liebe wegen in die Kaiserstadt Aachen, wo sie heute mit Mann und drei Kindern wohnt und seltsamen Hobbys frönt.
 
Für Das Schwarze Auge schrieb sie Romane (z.B. „Herr der Legionen“ und „Herrin des Schwarms“, ein Zweiteiler aus den Dunklen Zeiten) sowie Spielhilfen und Abenteuer (z.B. „Friedlos“ und ein Beitrag zu „Legenden aus Dunklen Zeiten“).
 
2015 veröffentliche sie mit ihrem Mann Christian „Eis&Dampf“, einen Settingband für FateCore, der auf ihrem gemeinsamen Roman „Die zerbrochene Puppe“ basiert, der 2013 den Deutschen Phantastik Preis erhielt.