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Okt042017

Myranor und Tharun erscheinen wieder bei Ulisses Spiele

Die vergangenen Monate waren für die deutsche Rollenspielbranche im Allgemeinen und für den Uhrwerk Verlag und Ulisses Spiele im Besonderen spannend, ereignisreich und haben viele Veränderungen mit sich gebracht. Beide Verlage haben ihr Portfolio erweitert und Ulisses Spiele hat seinen Großhandelsvertrieb eingestellt, über den bis dahin auch die Produkte des Uhrwerk Verlags vertrieben wurden. All diese Veränderungen haben dazu geführt, dass man sich geschäftlich neu orientiert und schrittweise voneinander gelöst hat.

„Beide Verlage waren in vielen Bereichen eng miteinander verwoben. Aber durch die Veränderungen im Markt haben sich beide Seiten in den letzten Monaten neu aufgestellt“, sagt Markus Plötz Geschäftsführer der Ulisses Spiele GmbH. Darum sei es ein logischer und notwendiger Schritt, die Verlage konsequent voneinander zu lösen. Im eng abgesteckten deutschen Rollenspielmarkt werden sich Konkurrenzsituationen in Zukunft nicht vermeiden lassen. Darum habe man sich von Seiten Ulisses aus unter Rücksprache mit dem Uhrwerk Verlag zu diesem Schritt entschlossen. „Wenn wir beide zum Beispiel an der gleichen Spiellizenz interessiert sind“, so Plötz, „wird es, wenn wir gleichzeitig an anderer Stelle eng über andere Lizenzen verbandelt sind, schnell kompliziert.“

„Auch, wenn es in Zukunft vielleicht ein bisschen mehr Konkurrenz geben wird“, so Götz, „trennen wir uns doch im Guten und bleiben weiter Freunde.“

Darum hat man sich darauf geeinigt, dass die Tharun- und die Myranor-Lizenz in Zukunft nicht länger beim Uhrwerkverlag liegen. Mit der Umstellung von Myranor auf die fünfte Edition von Das Schwarze Auge wird die Reihe bei Ulisses Spiele erscheinen.

„Das Team vom Uhrwerkverlag hat bereits großartige Vorarbeit geleistet und wir übernehmen diese Arbeit als Grundlage für die neue Myranor-Version. Und natürlich erstatten wir dem Uhrwerk-Verlag alle dafür angefallenen Kosten“, sagt Plötz.

Der Uhrwerkverlag will die dadurch frei gewordenen Ressourcen in die Weiterentwicklung eigener Spielsysteme wie Splittermond stecken.

Das damit wieder alle DSA-Rollenspielreihen im eigenen Haus liegen, habe einen immensen Vorteil, so Plötz. „Wir können dadurch noch besser darauf achten, dass DSA5 über alle Reihen hinweg konsistent und einheitlich bleibt.“ Das bedeute jedoch keine Gleichschaltung. Die Besonderheiten der jeweiligen Reihe würden weiterhin beachtet und unterstützt.

Die beiden Geschäftsführer sind sich einig, dass dies ein guter und notwendiger Schritt auf dem Weg zu neuen Erfolgen beider Verlage und damit zur Sicherung des Hobbys Rollenspiel in Deutschland ist.