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Okt152017

Raia, die Laschunta Technomagierin - Eine ikonische Heldin für Starfinder

Ein weiterer der ikonischen Charakter für Starfinder. Das Crowdfunding der Übersetzung hat fast 30.000€ erreicht. Bei dieser Marke erhält jeder Unterstützer von gedruckten Büchern ein gedrucktes Abenteuer zu seinem Grundbuch dazu.
Die Werte der ikonischen Helden, wie Raia, bekommt jeder Unterstützer als PDF und die meisten als PDF.

Raia, die Laschunta Technomagierin

Raia Danviri stammt aus dem Laschunta-Stadtstaat Komena an der Südspitze des Kontinents Asana auf Castrovel. Aufgrund der Nähe zum von Formianern bewohnten Kontinent der Kolonien ist Komena seit Jahrtausenden ein Zentrum militärischer Aktivität, doch für die Danviris war es ein Zuhause voller Hoffnung und Zuversicht. Raias Eltern waren Diplomaten und widmeten ihre Leben jahrzehntelangen Friedensverhandlungen zwischen Laschuntas und Formianern. Sie lehrten ihre Tochter, dass alles intelligente Leben von Wert sei, auch das von Insektenwesen wie den Formianern – selbst wenn diese sich doch derart von den Laschuntas unterschieden und seit Ewigkeiten mit ihnen verfeindet waren, besäßen sie doch eine Kultur, Gesellschaft und Zivilisation. Aber noch wichtiger als Ähnlichkeiten seien die Unterschiede, machten diese andere Völker schließlich nicht nur interessant, sondern lehrten auch neue Dinge und provozierten dazu, die eigenen Annahmen zu überdenken und in Frage zu stellen.

Der Umstand, dass Raias Eltern tatsächlich einen Beitrag bei den Friedenverhandlungen mit den Kolonien leisten konnten, untermauerte ihre Lehren nur noch. Raia interessierte sich wie eine Besessene für fremdartige Lebensformen. Sie verschlang alle entsprechenden Texte, die ihr in die Finger fielen, und träumte davon, eines Tages zu den Sternen zu reisen und neue Völker zu treffen. Als sie in die Pubertät kam, entschied sie sich für eine Weiterentwicklung in die hochgewachsene, intellektuelle Damaya-Unterart ganz nach dem Vorbild ihrer Eltern.

Später bewarb Raia sich bei einer von Qabarats berühmten Universitäten und wurde dort auch angenommen. Ihre Eingangsprüfung verwies auf eine Begabung für Technik und Zauberei, daher studierte sie Technomagie und vermengte im Rahmen von Experimenten Magie und Technologie. Zugleich verstand sie sich aber auch auf Xenobiologie und Xenoanthropologie und vermischte so akademische Studien mit der Leidenschaft ihrer Kindheit. Während dieser Zeit entdeckte Raia den Glauben an Yaraesa, die laschuntische Göttin des Wissens und der Weisheit, deren Religion vieles mit wissenschaftlichem Vorgehen gemeinsam hat. Raia nahm Yaraesas Lehren an, Selbstperfektionierung durch die Anhäufung von Wissen und das Schärfen von Verstand und Intellekt zu erlangen.

An der Iniversität begegnete Raia zudem Danese, einem Austauschstudenten von Triaxus. Der exotische Ryphorier mit seinem seidigweißen Fell faszinierte Raia sofort, doch sein scharfer und schneller Verstand ließen daraus mehr werden. Danese war der erste „Fremde“ mit dem Raia sich anfreundete und aus Freundschaft wurde schließlich Liebe. An der Universität waren die beiden unzertrennlich, wussten aber, dass sie nach Vollendung ihrer Studien ihre Beziehung neu überdenken mussten. Danese hatte bereits einen Platz bei der Himmelsfeuerlegion akzeptiert und musste daher nach dem Abschluss nach Triaxus zurückkehren, während Raia für weiterführende Studien an der Universität der Absalomstation akzeptiert worden war. Danese bot an, aus dem Militär auszutreten, doch Raia war der Ansicht, dass keiner von ihnen sein eigenes Vorankommen und Streben nach Perfektion für den anderen opfern sollte. Stattdessen sollten sie Yaraesas Vorbild folgen und die Dinge intellektuell, spirituell und romantisch jeder für sich klären. Sie verabschiedeten sich unter Tränen und versprachen einander, wieder zusammenzukommen, wenn die Umstände es erlaubten.

Nach Abschluss ihrer Studien erkannte Raia, dass ihre Leidenschaft für das Studium fremdartiger Lebensformen in Wahrheit eine Berufung war und dass sie ihre Arbeit mit ihren technomagischen Fähigkeiten finanzieren konnte. Entsprechend heuerte sie als Wissenschaftlerin und Technomagierin auf Schiffen an, welche in die unbekannten Regionen der Weite aufbrachen. Raia glaubt, dass es edel sei, erstmals mit fremden Völkern Kontakt aufzunehmen und daran zu arbeiten, dass diese und die Völker der Paktwelten aus der entstehenden Beziehung Vorteile zogen und vorankamen. Sie sucht nach neuen Technologien und alternativen magischen Techniken bei den Fremdwesen, die ihr begegnen, und bietet im Tausch ihr eigenes Wissen an. Raia hängt keinen unrealistischen Regeln der Nichteinmischung in fremde Kulturen an, glaubt er stark daran, dass man das Richtige tun und stets Ehre, Gerechtigkeit und Mitgefühl anstreben soll.

Trotz ihrer Liebe zu Entdeckungsreisen bewahrt Raia enge Bande zu den Paktwelten und ihrer Familie und Freunden. Sie liebt Danese immer noch und trotz der gewaltigen Entfernungen sind sie einander weiterhin treu.  Sie kommunizieren häufig miteinander und schätzen die Gelegenheiten, zu denen sich ihre Wege kreuzen. Möglicherweise werden sie sich eines Tages einen Ort suchen, an dem sie sich niederlassen, doch gegenwärtig ist Raia zufrieden. Sie kennt die Liebe, ihr Leben hat eine Bedeutung und in der Galaxis wartet eine endlose Anzahl fremdartiger Völker, welche es zu entdecken, als Freunde zu gewinnen und zu studieren gilt – eines nach dem anderen.

Für den Ahnungslosen besteht keine Verbindung zwischen Magie und Technik, doch für den Technomagier sind es Werkzeuge seiner Kunst. Der Technomagier nutzt Technik, um Magie zu stärken und zu manipulieren, und Magie, um Technik zu steuern und zu modifizieren. Er hackt die Struktur des Universums selbst und unterwirft die Gesetze von Natur und Wissenschaft seinem Willen. Er manipuliert die Wirklichkeit, hüllt sich in Illusionen, blickt durch Raum und Zeit und kann einen Gegner wenn nötig in seine Atome zerblasen.

Der Technomagier ist ein arkaner Zauberkundiger mit durchschnittlichem GAB, gutem Willen, 4 + IN-Modifikator Fertigkeitsrängen pro Stufe und 8 Klassenfertigkeiten. Da Intelligenz sein Schlüsselattribut ist, sollte er hinreichendes Können verfügen. Er ist geübt im Umgang mit Leichten Rüstungen, Einfachen Nahkampfwaffen und Handfeuerwaffen. Wie der Aspirant ist er ein spontaner Zauberwirker mit Zugriff auf Zaubertricks und Zauber des 1. bis 6. Grades.

Der Fokus seiner Zauber liegt hauptsächlich im Modifizieren, Nachahmen und Interagieren mit technischen Geräten, Energie hervorrufen und manipulieren und Magie zu verändern. Die ihm bekannten Zauber beeinflussen natürlich stark, wozu er imstande ist und wie er vorgeht. Im Laufe seiner Karriere erlernt er zudem sogenannte Magische Hacks, die ihm erlauben, seine Zauberplätze flexibler zu nutzen oder metamagisch zu manipulieren.

Technomagier manipulieren Geräte, um andere abzulenken, können Waffen und Rüstungen aus dem Nichts erschaffen, Datenträger per Berührung lesen und die Realität auf unterschiedliche Weise verändern. Ein Technomagier kann die Rolle des klassischen Magiers ausfüllen, aber auch einen äußerst begabten Techniker, Hacker, Spion oder ähnliches repräsentieren.