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Jun062018

Havena Preview - Das Vergnüngungsschiff Rethis

Noch eine Woche, bis zum 13.6. habt ihr Zeit Havena - Versunkene Geheimnisse im Crowdfundingf zu unterstützen.

Die Beschreibung Havenas stellt die Hafenstadt und Haupstadt Albernias auf 128 Seiten detailliert vor. Vorab geben wir euch einige Einblicke in den Band. Heute: das Vergnügungsschiff Rethis, ein Platz zum Feiern, Trinken, Spielen.

Die Karte wird im Stadtkartenset abgedruckt.

 

Vergnügungsschiff Rethis

 

Kennzeichen: Vergoldete Buchstaben „Rethis“ auf beiden Seiten des Bugs / „Wenn Ihr über die Prinzessin-Emer-Brücke geht, seht ihr die Rhetis schon am Pier in Feldmark. Wenn nicht, macht sie gerade eine Vergnügungsfahrt.“

Typ: Di, Ga, Ma

Besitzer: Asa Anjuhal

Q/P/S: Q4/P5/S–

Reichtum: 5

Unbefugtes Eindringen: 4/3/4

 

Die Rethis ist ein beliebter Treffpunkt von Adligen und Reichen, die Zerstreuung suchen. Das Flussschiff mit festem Liegeplatz in der Feldmark bietet dem betuchten Besucher exquisite Freuden. Speiselokal und Spielsalon haben vom Mittag bis tief in die Nacht geöffnet. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die attraktiven Bedienungen auch für rahjagefällige Dienste im Unterdeck zur Verfügung stehen. „Du kleidest dich ja wie ein Rethisbursche“ oder „käuflich wie ein Rethismädchen“ sind gängige Redewendungen in Havena.

Bei 1-15 auf W20 ankert der Zweimaster am Anleger, bei 16-20 ist er unterwegs. Kurze Vergnügungsfahrten (12 Silbertaler pro Nase) mit Bewirtung und Unterhaltung führen durch den Hafen („Prachtvolle Schivonen!“), am Orkendorf („Dieses Elend!“) und an der Unterstadt („Wie gruselig!“) vorbei. Längere Lustfahrten mit mietbaren Kajüten (80 Silbertaler je Tag) steuern Kyndoch (5 Tage hin und zurück), Nostria (3 Tage), Grangor (10 Tage) und Belhanka (16 Tage) an.

 

Räumlichkeiten

Bis zum Pier der Rethis gelangt man bequem in der Kutsche. Die Anlegestelle ist mit Lampions und bunten Wimpeln geschmückt. Das Schiff ist rot-schwarz gestrichen, die Galionsfigur ist ein aufreizendes Mädchen. An der Laufplanke heißen die Wächter XXX Bauer XXX Azif, ein alter Tulamide, und XXX Bauer XXX Tsaingla, eine kaltäugige Feldmärkerin, nur augenscheinlich wohlhabende Besucher als Gäste willkommen.

Auf dem Hüttendeck (1) stehen Steuerrad und Kompass. Zwei Beiboote können im Notfall je acht Personen aufnehmen. Bei gutem Wetter werden Tische auf das Hauptdeck (2) geräumt, das auch schon wilde Feste mit Tanzmusik gesehen hat.

Die Küche (3) versteht sich auf teure Gaumengenüsse wie Pailischen Hummer und Purpurmeisenpastetchen. Stolz ist Meisterköchin XXX Bauer XXX Glenna auf ihre Sammlung scharfer Eisenwalder Messer und eine große Bandbreite an Gewürzen, teils auch aus dem Güldenland. Wer es nicht verträgt, findet sich schnell auf der Latrine (4) wieder. Im Speiselokal (5) sitzt man bequem auf Widderfell und dunkler Eichenbestuhlung. Die Wände zeigen prachtvolle Szenen aus der Blütezeit Havenas. Der Spielsalon (6) stellt in Wandbildern und Dekor den legendären Hof des Flussvaters nach. Hier lässt sich ganz ungeniert Boltan, Urdas oder eine Zinnfigurenschlacht spielen und dabei eine Prise Rauschkraut nehmen. Manchmal unterhalten engagierte Sterndeuter oder Papageienvorführer die Gäste. So manche Vergnügungen sind nicht nur verboten gut, sondern auch tatsächlich verboten – aber die Genießenden stört es nicht. Die Theke fasziniert nicht nur durch die große Auswahl an Wein und Schnaps, sondern vor allem durch den darüber hängenden Blauen Zyklop, ein in aufwendige Holzverzierungen eingefasster, großer Gwen Petryl – eine Leihgabe der Efferdkirche.

Im 1. Unterdeck dienen vier Kajüten (7-10), benannt nach den albernischen Fürsten Emerthon (7), Emerald (8), Halman (9) und Cuanu (10), dem privaten Vergnügen mit Freudenknaben und –mädchen. Bei Fahrten werden sie als Kabine mit vollem Service vermietet. Der Kontrollraum (11), Spitzname: Nahemakajüte, bietet die Möglichkeit, durch verschiedene Löcher unbemerkt in 9 zu schauen. Einerseits dient das der Sicherheit der Hübschler bei bekannt „schwierigen Kunden“, andererseits wird der Raum manchmal Gästen mit besonderen Vorlieben geöffnet. Die große Toraskajüte (12) ist das Reich von Wirtin Asa Anjuhal (ein hohler Bettpfosten enthält Ersparnisse: Edelsteine im Wert von 7.000 Silbertalern). In der Selmakajüte (13) ruhen einige der Angestellten. Die Thornkajüte (14) dient Phederino als Wohnung und Praxis.

Das 2. Unterdeck hat nur eine maximale Deckenhöhe von 1,50 Schritt und bietet Raum für Vorräte (15) und Lager (16). Hier ist auch eine Wanne mit dem versklavten Necker Bilanil versteckt (17).

 

Wichtige Personen

—Wirtin XXX Springer XXX Asa Anjuhal (*982 BF, 1,85 Schritt, wallendes, rotes Haar, skrupellos) ist eine aufmerksame Gastgeberin und auch heute noch eine große Verführerin. Sie arbeitete einst selbst als Rethismädchen und erbte das Schiff von der Vorbesitzerin. Man munkelt, es soll damals nicht mit rechten Dingen zugegangen sein – typisch Rethis.

—Häufige Gäste sind Rhonwin ui Notorn, Meriwen Bleichbruck, Doride Rastburger, Faerwyn Wogenholf und Meisterin Simiadane, wenn sie einem Geldgeber eine Erfindung vorführt.

—Der in Nalleshof aufgewachsene Waldmensch XXX Springer XXX Tote Hand (*1016 BF, hoher Hut mit Totenkopfsymbolen, langes schwarzes Haar über den Augen, raucht Tabakrolle) ist der Herr der Karten an den Spieltischen. Er liest auch mit unheilschwangerem Gestus aus der Hand und den Adern im Augapfel. Viele der exquisiten Rauschmittel der Rethis besorgt er über Kamaluqs Tatzen.

—Offiziell als Heiler und Barbier gibt sich XXX Springer XXX Phederino du Novara (*1009 BF, zierlich, blonde Perücke, unwiderstehliches Lächeln, stark parfümiert) aus. Tatsächlich bietet der gefallene Weißmagier mit Abschluss der Kusliker Halle der Metamorphosen zahlungskräftigen Kunden illegale Zauberei an: Liebestränke, eine verführerische Gestalt, die Entfernung von Makeln, mitunter sogar ein ganz neues Gesicht. Phederino versteckt sich vor den Häschern der Weißen Gilde in Havena (400 Silbertaler Kopfgeld) und flieht bei Gefahr in Katzengestalt.

—Der Neckersklave XXX Bauer XXX Bilanil (meergrüne Haut, traurig, teilnahmslos) wird mit Speiseresten gefüttert und aufgehübscht nach oben geschleift: Zu exotischen Vorführungen im Salon oder zu gierigen Kundinnen in die Privatkajüte.