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Ariadna

Ariadna war ein Siedlungsschiff der ersten Stunde und wurde zu einem der ersten erkundeten, bewohnbaren Planeten geschickt: Dawn. Das Programm wurde von den Raumfahrtbehörden der USA, der Europäischen Union und Russlands finanziert und durchgeführt. Die Siedler wurden größtenteils aus diesen drei Regionen rekrutiert.

Als militärischer Begleitschutz für die Siedler wurden Soldaten der US-Army und einem anglo-französischen Regiment abgestellt, sowie ein ganzes Kosakenregiment mit deren Familien. Letztere konnten sich nicht nur um den Schutz kümmern, sondern besaßen auch Fähigkeiten auf den Gebieten der Landwirtschaft und Industrie. Neben Passagieren mit militärischem Hintergrund wurden Freiwillige mit entsprechenden Fähigkeiten ausgewählt, die einen bestimmten Aspekt des Siedlungslebens abdecken können.

Das Programm zur Besiedlung von Dawn sah zwei Wellen mit je einem Raumschiff vor. Das erste Raumschiff, Ariadna, sollte einen ersten Brückenkopf errichten und alles für die Ankunft des zweiten, größeren Raumschiffs Aurora-Dawn, vorbereiten. Ariadna startete vor Aurora und erreichte Dawn Monate vor der geplanten Ankunft der Aurora. Was niemand auf Dawn wusste war, dass die Aurora im Wurmloch nach Dawn verloren ging, denn das Wurmloch brach während des Transits der Aurora zusammen.

Auf sich alleingestellt mussten die Siedler auf Dawn mit Ressourcenknappheit, internen Konflikten und äußeren Gefahren klarkommen. Die Siedler Dawns erschufen einen Staat den sie nach ihrem Raumschiff Ariadna benannten, um ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und bürokratisch-logistische-Strukturen zu errichten. Die größte Kraft unter den Siedlern bilden die Kosaken.

Im Gegensatz zu den anderen besiedelten Planeten beherbergt Dawn eine primitive intelligente Rasse Aliens, genannt Antipoden. Die Antipoden, welche hundeähnliche Geschöpfe in Übergröße darstellen, wurden zuerst von den Siedlern abgeschlachtet und vertrieben, da man bei ihnen keine Intelligenz vermutete. Nach einer weiteren Welle der Expansion der Siedler wehrten sich die Ureinwohner aber vehement und verursachten heftige Verluste unter den Siedlern Dawns.

Der Speichel der Antipoden enthält ein Retrovirus, welches die DNA der Antipoden enthält. Viele schwangere Frauen, welche von Antipoden gebissen wurden, gebaren Hybriden aus Mensch und Antipode. Diese als Dog-Warrior bekannten Geschöpfe sind Aussätzige und werden entsprechend von den Menschen behandelt.

Nach etlichen Jahrzehnten öffnete sich erneut ein Wurmloch und Schiffe Yu Jings und PanOceanias fanden einen bereits von Menschen besiedelten Planeten vor. Schnell entbrannte ein Krieg zwischen den beiden Fraktionen, um die neu entdeckten Gebiete mit ihren reichen Rohstoffvorkommen. Das Konsilium der O-12 stoppte bald jegliche Besiedlungsversuche der beiden Nationen und erkannte die Autonomie Ariadnas an. Auch wenn die Handelskriege vorbei sind, gleicht Ariadna immer noch einem Pulverfass. Durch die lange Zeit der Isolation steht Ariadna auf dem Stand der Technik, welcher zum Zeitpunkt ihrer Abreise herrschte.

Man wird in einer Streitkraft Ariadnas keine Hightech-Waffen und -Ausrüstungen, wie thermooptische Tarnung, optische Störsensoren, Multispektralvisoren, Helferdrohnen, viele der Standard-Drohnen und nicht zuletzt die Möglichkeit zu Hacken, vorfinden. Die Ariadnaer entwickelten eigene Lösungen für bekannte Probleme, mit ihren beschränkten Mitteln.
Sie sind Experten der primitiven Tarnung und können eine gesamte Streitmacht getarnter Miniaturen aufstellen, was ein erschreckendes Bild für jeden Gegner ist.

Man darf sich von der rückständigen Technik nicht täuschen lassen, Ariadna kann sehr schlagkräftig austeilen. Viele Waffen haben panzerbrechende Munition und die Dog-Warrior sind auch nicht zu unterschätzen. Bei Ariadna kann man außerdem noch den Klebstoffwerfer vorfinden. Diese Waffe hat zwar kein Schadenspotential, kann dafür aber Miniaturen komplett einkleben, um diese Handlungsunfähig zu machen.

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