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Die Fraktionen bei Warzone

Die Konzerne, die Bruderschaft und die Dunkle Legion

Bauhaus

Als die Erde bereits im Sterben lag, schlossen sich mehrere europäische und russische Konzerne zu Bauhaus zusammen. Der Konzern aus Deutschen, Franzosen, Italienern und Russen war zunächst eher ein Kartell unterschiedlicher und kleinerer Firmen als ein einziger, großer Konzern. Das änderte sich jedoch, als die Heimgründer von Bauhaus auf den Mond auswanderten und dann die Venus in Besitz nahmen. 
Die neuen Städte auf der Venus wurden den wilden Dschungeln, den Meeren und auch den arktischen Regionen abgetrotzt und wuchsen schnell. Von der Hauptstadt Heimburg aus hielten die Menschen von Bauhaus alte Ideale hoch und gewannen an Macht durch ihre ökosoziale Marktwirtschaft. Bildung Technik sind bei Bauhaus auch heute noch sehr wichtig, was sich vor allem in der hohen Qualität der bauhausianischen Produkte und seinem stolzen Volk zeigt. 

Als einer der ältesten Megakonzerne setzt Bauhaus vor allem auf Tradition und Qualität. Das führt zwar einerseits dazu, dass Bauhaus die besten Waren des Sonnensystems herstellt, andererseits aber auch sehr in seinem traditionellem Denken verhaftet ist und eine sehr starre Gesellschaft mit wenig Platz für Individualität bietet. Die Gesellschaft ist in Stände unterteilt und stark militärisch geprägt, was Bauhaus zusammen mit der harten Rechtssprechung nicht gerade zu einem Ort für Freidenker macht. 

Das Militär ist in Bauhaus allgegenwärtig. Jeder muss einen einjährigen Militärdienst für den Konzern leisten und ist sein Leben lang Reservist. Viele Karrieren in der Gesellschaft von Bauhaus stehen nur denjenigen offen, die einen erfolgreichen Dienst im Militär geleistet haben. Jeder Bauhauser soll nach der Ideologie des Megakonzerns in der Lage sein, seine Heimat zu verteidigen. Dies spiegelt sich am stärksten in den Orden wieder. Diese Vereinigungen haben zwar alle eigene Ziele und Ideale, dienen insgesamt aber Bauhaus und sind ein guter Weg, sich Ansehen und eine erfolgreichen Karriere zu sichern, sofern man aufgenommen wird. 


Die Bruderschaft

Als die Menschheit am Rande der eigenen Vernichtung stand, erschien die Bruderschaft als Retter. Sie entwickelte sich aus einer kleinen Bewegung von Entrechteten zur größten Organisation, die die Menschheit jemals kannte. Unter dem Banner des charismatischen Nathaniel Durand vereinigten sich die Anhänger des Lichts und kämpften gegen die Dunkelheit. Vom Merkur bis Pluto reicht der Einfluss der Bruderschaft heute und überall dort, wo das Licht der Bruderschaft hinfällt, wird der Kampf gegen die Dunkelheit fortgeführt.
Noch heute wird die Bruderschaft von einem einzelnen Mann geführt, dem Kardinal. Er ist der geistige Führer des gesamten Sonnensystems, der mächtigste lebende Mensch überhaupt, der über ergebene Anhänger, militärische Macht und mysteriöse Kräfte verfügen kann. Die Kunst, wie die mystischen Kräfte genannt werden, ist eine Befähigung, die seit vielen Jahrhunderten von der Organisation weiter untersucht und deren Geheimnis gut gewahrt wird.
Damit sich die Dunkle Legion nie wieder ausbreiten kann, hat die Bruderschaft Beobachter in allen wichtigen Organisationen des Sonnensystems. Selbst die wichtigsten Aufsichtsratssitzungen finden nie ohne ein Mitglied der Bruderschaft statt, das die Aktionen und Aussagen der Anwesenden kontrolliert und bewertet.

Seit mehr als eintausend Jahren leitet die Bruderschaft die Menschheit spirituell. Als Mahnmal dienen die riesigen Kathedralen, in denen die Chroniken verewigt sind. Diese höchst heiligen Lehren wurden von Hand in die Marmorwände geschlagen, damit kein technologischer Makel der Dunklen Legion sie verderben konnte.

Die Krieger der Bruderschaft haben Zugriff auf die Kunst, eine reine Form von Magie die in verschiedenen Schulen ausgeführt wird.


Capitol

Capitol war der erste Konzern, der das Ende der Erde erkannte und den Mond besiedelte. Der Konzern steht in der Tradition des amerikanischen Pioniergeistes, aus dem er entstanden ist und der ihn bis heute einen Platz an der Spitze sichert. Nachdem die staatlichen Systeme der vereinigten Staaten Amerikas,  Kanadas und in Teilen von Mittel- und Südamerika zusammenbrachen formte sich aus ihnen Capitol als erster Megakonzern.
Die Grundsätze Capitols sollten Friede, Profit und Wohlstand sein, die seiner Bürger Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit. Mit diesen Idealen wurden zuerst der Mond und dann der Mars besiedelt. Capitol ist der einzige demokratisch geführte Konzern des Sonnensystems, basierend auf den Idealen Flexibilität, Toleranz und persönliche Selbstverantwortlichkeit. Jeder bei Capitol kann es durch eigenen Antrieb innerhalb des Konzerns zu etwas bringen, der Traum vom Tellerwäscher zum Millionär zu werden ist tief in der Gesellschaft des Megakons verankert, wenn auch nicht so realistisch wie es gerne gesehen wird. Der Konzern baut neben seinen Idealen sehr stark auf ein System der freien Marktwirtschaft. Geldverdienen und Erfolg sind die wichtigsten Ziele und erfolgreiche Geschäftsleute sind hoch angesehen. 

In den AFC, den Armed Forces Capitols setzt sich der Geist des Konzerns fort. Die Moral ist hoch, da man für die eigenen Ideale eintritt und sie verteidigt und weil man die Beförderungen aufgrund von Befähigung und Leistung vergeben werden. So kann man es im Militär weit bringen, wenn man genug Entschlossenheit und Kampfkraft mitbringt.
Die Grundprinzipien sind Abschreckung und Vergeltung. Die Kommandeure schüchtern den Feind bereits im Vorfeld so ein, dass sie keinen Angriff wagen. Sollten sie es dennoch tun, dann schlägt Capitol zurück… und zwar sehr hart. Wenn Capitol eine Stellung verliert, dann setzen sie alles daran, diese wieder zurückzugewinnen. Und die militärische Geschichte bescheinigt ihnen eine enorm hohe Erfolgsquote dabei.
Eine besondere Rolle kommt dabei den Luftstreitkräften zu. Die militärische Doktrin von Capitol sieht vor zunächst den Luftraum zu erobern und dann schnell Bombenangriffe, Truppenverlegungen und Unterstützungsfeuer legen zu können.


Cybertronic

Cybertronic ist der jüngste Megakonzern des Sonnensystems und seine Entstehung durch Aktienmanipulationen kam wie ein Schock über die etablierte Gesellschaft. Aber Cybertronic war viel mehr als nur ein neuer Konzern, es war eine Gesellschaft. Der Megakon errichtete im Asteroidengürtel eine gigantische Basis, indem sie die verschiedenen Asteroiden mit Stahlstreben zu einem stabilen Konstrukt verbanden, das seitdem als die Trojanischen Felder bekannt sind. Es setzte ein großer Exodus von Wissenschaftlern, Militärs und Industriellen ein, die sich nicht der Bruderschaft beugen wollten und eine neue, utopische Gemeinde errichten wollten. Dabei bewegt sich Cybertronic nicht nur am Rande der Legalität, sondern hat sich auch die offene Missachtung der Bruderschaft und eine Missbilligung der anderen Konzerne eingehandelt. Dennoch kaufen sie die hochwertigen und modernen Produkte des Emporkömmlings, beobachten ihn jedoch auch sehr genau auf eine Korruption durch die Dunkle Legion, was ihnen einen Vorwand für militärische Aktionen bieten würde. Heute ist Cybertronic zwar der kleinste der Konzerne, doch der technologisch weit führende. Doch seit der Wiederkehr der Dunklen Legion wird Cybertronic immer mehr misstraut und es wird sich zeigen müssen, ob das Heil der Menschheit in der Technik und den Visionen von Cybertronic liegt.

Cybertronic hat die kleinste Streitmacht aller Konzerne, allerdings gleichen sie das durch ihre weit überlegende Technologie und ihre Robotersoldaten aus. Ihre menschlichen Soldaten sind meist mit verschiedenen Technologien verbessert und erhalten Kampfdrogen, um effizienter kämpfen zu können. 


Dunkle Legion

Als Imperial von seinem Expansionsgeist beseelt auf Pluto landete, wurde damit die Dunkle Legion auf das Sonnensystem entfesselt. Diese Kreaturen der Dunkelheit werden von den fünf Dunklen Aposteln auf die Menschheit entfesselt. Ilian, die Herrin der Leere und Meisterin der Dunklen Symmetrie, einer bösartigen Form der Zauberei. Muawijhe der Herr des Wahnsinns. Semai, der Herr der Lügen. Demnogis, der Verfauler. Und Algeroth, Meister der Schlachten und der Dunklen Technologie. Sie führen Wesen aus anderen Dimensionen, Untote, Monster und grotesk verzerrte und technologisch verdorbene Menschen in die Schlacht.

Ihr Einfluss führte dazu, dass sich die Künstlichen Intelligenzen der Menschheit gegen sie richteten, Raumschiffe verschwanden und selbst Haushaltsgegenstände zu tödlichen Unfällen führten. Ihr Einfluss führte zu einem technologischen Niedergang der Menschheit, da höher entwickelte Techniken nicht mehr eingesetzt werden konnten. Nur die Bruderschaft bewahrte die Menschheit vor der Vernichtung durch die Dunkle Legion. Ein Kampf, der jeden Tag aufs Neue ausgefochten werden muss. 


Mishima

Die Geschichte Mishima lässt sich bis ins sechste nachchristliche Jahrhundert zurückverfolgen, als sie bei der Staatenbildung Japans beteiligt waren. Ein wichtiges Fundament des Konzerns waren und sind die Samurai, die in uralten Zeiten Krieger waren und dann zu Geschäftsleuten wurden, die mit ihrer Philosophie enorme Erfolge auf den internationalen Geschäftsmärkten feiern konnten. Ende des 20. Jahrhunderts konnte der damals noch als Jade-Imperium bekannte Konzern sich eine Vormachtstellung in den Bereichen der Massenproduktion und der Herstellung von Mikroprozessoren sichern. Ihre technologische Vormachtstellung sorgte während des ersten Konzernkriegs beinahe zum Untergang des Konzerns, da ein großer Teil des gesellschaftlichen Lebens Mishimas von den Denkmaschinen kontrolliert wurde. Da sie für ihre bewaffneten Konflikten weitestgehend auf ihre überlegene Technologie und die Dienste der Imperial-Clans gesetzt hatten, sahen sie sich schnell in die Ecke gedrängt. Doch Mishima stieg dank des Pflichtbewusstseins seiner Mitarbeiter aus seiner eigenen Asche empor.
Bis zur Nero-Häresie war Mishima ein feuriger Anhänger der Lehren der Bruderschaft. Der Zerfall der gewohnten Strukturen und alleine der Gedanke, dass Führungspersönlichkeiten Fehler begehen konnten, war für den gesellschaftlich starren Konzern schwer zu verarbeiten und er wandte sich wie üblich nach innen. Einige Philosophen, die sich selbst die sieben Weisen nannten, ersannen eine Religion, die auf den Prinzipien Mishimas basierte und den Konzern eigenständiger machte: die Schulen der Weisheit und die 28 Säulen.

Das System Mishimas basiert auf einem strikten Feudalsystem, bei dem die Mishima-Familie an der Spitze steht. Für bedingungslose Loyalität und dem Dienst am Konzern verleihen sie untergebenen Familien Land und die Herrschaft über andere. Diese wiederum haben ebenfalls untergebene Familien, was sich bis zu den einfachsten Fabrikarbeitern zieht. 

Mishima ist um die Dynastie der Gründerfamilie herum aufgebaut, die seit Ewigkeiten ihre Geschicke leiten. Die formelle Führung hat dabei der mehr als 100 Jahre alte Lord Nagoya Mishima, der effektiv nur noch repräsentative sowie zeremonielle Aufgaben hat und in seinem Palast auf Luna residiert. Die wahre Macht liegt in den Händen der drei Lorderben, die in der Regel die drei ältesten Kinder des Lords sind. Allerdings steht es dem Herrscher jederzeit frei, weitere Erben zu adoptieren, sei es, weil er keine eigenen Kinder hat oder er seine eigenen Nachkommen als unwürdig erachtet. Dies führt zu einer anhaltenden Rivalität der Erben mit potentiellen Bewerbern, die um die Gunst des Lords buhlen, wie auch untereinander. Nach außen hin treten die Lorderben stets geschlossen und im Dienste ihres Vaters auf, im Hintergrund laufen aber regelrechte Schattenkriege.

Das Militär Mishima ist einzigartig, da es kaum über formelle Strukturen verfügt, sondern nur aus einem komplexen Geflecht von Verpflichtungen privater Armeen. Gerade einmal vier Prozent der Mishima-Streitkräfte sind reguläre Soldaten, alle weiteren Krieger unterstehen direkt oder indirekt einem Samurai oder Kriegsherrn, der wiederum anderen Gefolgschaft schuldet.

Mishima folgt anders als die anderen Konzerne, nicht den Lehren der Bruderschaft. Einige ihrer Esoteriker beherrschen allerdings Ki-Kräfte, die von den Inquisitoren der Bruderschaft mehr als nur kritisch beobachtet werden.


Imperial

Imperial hat die wohl wechselvollste und tragischste Geschichte aller Megakonzerne. Als die Clans Imperials sich unter den Murdochs das erste Mal formierten, waren die Planeten des Sonnensystems bereits von den anderen Megakonzernen besetzt. Der junge Konzern drang daraufhin in die Weiten des Alls vor, um Lebensraum zu finden und sich schlussendlich in einem Teil des Asteroidengürtels niederzulassen. 

Die Bürger und vor allem die Soldaten von Imperial haben sich den Ruf erworben außerordentlich stur und loyal zu sein. Abgesehen von der unerreichbaren Aristokratie haben alle Bürger von Imperial die gleichen Rechte und können nur durch Leistung auffallen. Die Imperialen sind stolz auf ihre Errungenschaften und auf ihre Effizienz, was jedoch nicht auf die ausufernde Bürokratie des Konzerns zutrifft. Eine einzigartige Philosophie Imperials ist die aggressive Expansion. Wenn sich Imperial etwas sichern möchte, dann schicken sie für gewöhnliche Truppen. Ein Manager des Konzerns drückte es einmal so aus: „Es ist besser für Vergebung als um Erlaubnis zu fragen.“
Imperial produziert in allen Bereichen, wobei nur ihre Rüstungsindustrie hervorsticht. Die Waffen Imperials sind grundsätzlich die schwersten, aber auch mächtigsten auf dem Markt.

Die Streitkäfte Imperials sind in zwei große Bereiche aufgesplittet. Das Kriegsministerium führt Soldaten, Spezialeinheiten und gepanzerte Fahrzeuge auf, wohingegen sich die wilden Clankrieger der Wolfbanes sich auf Nahkampf und Schleichen spezialisiert haben.